Urban Transformation Design ist ein interdisziplinärer Ansatz, der sich mit der Gestaltung von Städten und urbanen Räumen im Wandel beschäftigt. Es geht dabei darum, Städte so zu entwickeln, dass sie den Herausforderungen der Zukunft gerecht werden und lebenswert für alle Menschen sind.
Manchmal beginnt etwas Großes mit einem Moment des Erschreckens. Am Freitagnachmittag erreichte uns eine Grafik der rechtsextremen NPD. Für den nächsten Mittag kündigte sie eine Kundgebung auf dem Offenburger Lindenplatz an. Unter dem harmlos klingenden Motto „Fahrt für die Familie“ sollte Stimmung gegen queere Menschen und vielfältige Familienformen gemacht werden. Das konnten wir nicht einfach stehen lassen. Aber es blieben…
Die rechtsextreme NPD hat für Samstag eine Kundgebung auf dem Offenburger Lindenplatz angekündigt. Unter dem vermeintlich harmlosen Motto „Fahrt für die Familie“ richtet sich die Veranstaltung ausdrücklich gegen queere Menschen und gegen die gesellschaftliche Vielfalt. Das wollen und werden wir in Offenburg nicht unwidersprochen stehen lassen. Gegenkundgebung auf dem Lindenplatz Gemeinsam mit den Omas gegen Rechts Offenburg ruft die Konferenz…
Buchtipp: Wie das Auto erst Freiheit schuf – und uns dann abhängig machte. Warum haben wir eigentlich so viele Autos? Weil die Menschen nun einmal Auto fahren wollen? Weil wir auf dem Land leben? Weil Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangebote weit auseinanderliegen? Andreas Knie dreht in seinem Buch „Wo kommen bloß die vielen Autos her und wie werden wir sie wieder…
Eine saubere Stadt ist nicht nur eine Frage des Verhaltens ihrer Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt muss es den Menschen auch möglichst einfach machen, sich richtig zu verhalten. Der Wunsch klingt zunächst denkbar praktisch: mehr Mülleimer im Stadtpark. Aber genau an solchen kleinen Dingen zeigt sich, ob öffentlicher Raum funktioniert. Wenn Abfallbehälter regelmäßig voll sind oder dort fehlen, wo viele…
Ob Menschen gerne in die Innenstadt kommen, entscheidet sich nicht allein am Preis des Parkplatzes. Entscheidend ist, ob Offenburg ein Ort ist, für den sich der Weg lohnt. Die Diskussion über Parkgebühren begleitet nahezu jede Debatte über die Zukunft der Innenstadt. Dabei ist der Wunsch nach guter Erreichbarkeit absolut nachvollziehbar. Gerade wer aus den Ortsteilen oder dem Umland kommt, Einkäufe…
Manchmal ist eine Nicht-Antwort fast aufschlussreicher als eine Antwort. Vor einem Monat haben wir bei der Stadt Offenburg nachgefragt, warum beim derzeitigen Umbau der Eckenerstraße keine Straßenbäume vorgesehen sind. Keine exotische Frage. Keine wissenschaftliche Untersuchung. Keine Bitte, Kellerarchive zu durchforsten. Wir wollten im Wesentlichen wissen: Wurden bei der Planung Straßenbäume geprüft? Wenn ja, warum wurden keine vorgesehen? Wenn nein, warum…
Nun ist auch Ulrich Albicker im Offenburger Stadtbild sichtbar. Am Dienstag hat das Team des parteilosen Oberbürgermeisterkandidaten mit der Plakatierung für die bevorstehende OB-Wahl begonnen. Nach Julian Christ und Tobias Benz ist Albicker damit der dritte Kandidat, dessen Wahlplakate in der Stadt hängen. Eines der ersten Plakate bekam dabei einen durchaus symbolischen Platz: direkt vor dem Salmen. Dort tagt der…
Eine lebenswerte Stadt erkennt man auch an den kleinen Dingen: daran, ob Straßen und Plätze sauber sind – und ob im öffentlichen Raum Platz für unterschiedliche Bedürfnisse bleibt. Sauberkeit ist zunächst eine ziemlich alltägliche Sache. Volle Mülleimer, herumliegende Verpackungen oder Hundekot fallen aber schnell auf und prägen, wie wir unsere Stadt wahrnehmen. Gleichzeitig gehören Hunde für viele Menschen selbstverständlich zum…
Menschen kommen nicht wegen eines Parkplatzes in die Innenstadt. Aber sie müssen die Innenstadt bequem erreichen können. Entscheidend ist, dass es dort etwas gibt, für das es sich lohnt zu kommen und zu bleiben. Eine attraktive Innenstadt braucht Handel und Gastronomie, aber ebenso Kultur, Veranstaltungen und öffentliche Räume, in denen Menschen gerne Zeit verbringen. Gleichzeitig muss sie aus den Stadtteilen…
Wo Menschen sich unsicher fühlen, ziehen sie sich zurück. Wo Menschen fehlen, verliert eine Innenstadt aber genau das, was sie sicher und lebendig macht. Sicherheit und Lebendigkeit sind keine Gegensätze. Eine Innenstadt, in der auch am Abend viele unterschiedliche Menschen unterwegs sind, Gastronomie geöffnet hat und öffentliche Räume genutzt werden, fühlt sich anders an als Straßen und Plätze, die nach…
Manchmal wächst ein junger Baum einfach am falschen Ort. Im Wald, am Wegesrand oder auf einer Fläche, auf der er bei der nächsten Pflege ohnehin entfernt würde. Das Projekt „Mehr Bäume Jetzt“ hat dafür eine ebenso einfache wie überzeugende Idee: Diese sogenannten Wildlinge werden ausgegraben, gerettet und dort neu gepflanzt, wo sie dauerhaft wachsen können. Nun kommt das Projekt gemeinsam…
Mehr Kandidaten bedeuten mehr Auswahl. Aber erst konkrete Positionen machen aus einer größeren Auswahl auch eine echte politische Alternative. Mit Emanuel Rohr hat ein weiterer Offenburger seine Bewerbung für die Oberbürgermeisterwahl am 11. Oktober öffentlich gemacht. Damit sind inzwischen sechs Bewerber namentlich bekannt. Eine weitere Bewerbung soll bereits im Rathaus vorliegen, ohne dass der Bewerber bislang an die Öffentlichkeit getreten…
Wahlplakate folgen meistens einem vertrauten Muster: ein freundliches Gesicht, ein großer Name, ein Parteilogo und ein möglichst kurzer Satz. Innerhalb weniger Sekunden soll klar werden, wer kandidiert. Für politische Inhalte bleibt dabei oft wenig Platz. Ulrich Albicker geht in seinem Offenburger OB-Wahlkampf einen anderen Weg. Seine Plakatserie verbindet klassische Kandidatenporträts mit ungewöhnlichen Kunstmotiven. An den Laternenmasten hängen deshalb immer zwei…
Die Kunstplakate von Ulrich Albicker werden im Offenburger Wahlkampf nicht allein an den Laternenmasten hängen. Jedes von ihnen bildet ein Paar mit diesem fotografischen Motiv. Auf der einen Seite stehen Farbe, Fantasie und politische Inhalte. Auf der anderen Seite sehen die Menschen den Kandidaten, der dafür Verantwortung übernehmen will. Erst gemeinsam entfalten beide Plakate ihre vollständige Wirkung. Das ist mehr…
Auch dieses Plakat aus der künstlerischen Wahlkampfserie von Ulrich Albicker sieht ganz bewusst nicht nach klassischer politischer Werbung aus. Statt eines fotografischen Porträts begegnet uns Uli als Figur in einer Bildwelt, die deutlich an Joan Miró erinnert: kräftige Grundfarben, schwarze Linien, Sterne, Kreise, Tropfen und frei schwebende Formen. Auf den ersten Blick wirkt das Motiv spielerisch und beinahe kindlich. Doch…