Couragiert widerständig: Die Offenburger Friedenswoche 2026 lädt zum Nachdenken und Mitmachen ein

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Vom 8. bis 18. November steht Offenburg im Zeichen des Friedens. Mit Vorträgen, Diskussionen, Film, Kunst, Musik und Begegnungen setzt die Offenburger Friedenswoche ein Zeichen gegen Gewalt, Krieg und die zunehmende Militarisierung unseres Denkens. Das diesjährige Motto „couragiert widerständig“ ist dabei mehr als eine Überschrift: Es ist eine Aufforderung, Verantwortung zu übernehmen. Frieden braucht mehr als gute Absichten Die Welt…

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Gen Z regelt: Wenn die Jugend protestiert, spricht die Politik über die Polizei

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Für den 31. Oktober 2026 ruft die Initiative „Gen Z regelt“ bundesweit zu Demonstrationen auf. Junge Menschen fordern soziale Gerechtigkeit, bezahlbares Leben, Klimaschutz und mehr politische Mitsprache. Doch statt über diese Forderungen zu diskutieren, bestimmen vielerorts Warnungen vor Gewalt und Forderungen nach Demonstrationsverboten die Schlagzeilen. Wer hat eigentlich die Deutungshoheit über gesellschaftlichen Protest? Es ist ein bemerkenswerter Vorgang: In zahlreichen…

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Digital anders – Ein Gastbeitrag

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Selbstbestimmung und demokratische Teilhabe beschäftigen uns bei der KfUTD auch im digitalen Raum: Wer bestimmt, was wir sehen, wie wir miteinander diskutieren und was mit unseren Daten passiert? Gunter vom BUND hat daraus für sich Konsequenzen gezogen und Facebook verlassen. In seinem Gastbeitrag erzählt er von seinem Wechsel ins Fediverse und davon, wie er wieder mehr Freude am Austausch und…

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Wer spricht für die Bäume? Ein anderer Blick auf Offenburg

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Wenn in Offenburg über die Zukunft eines Baumes gestritten wird, kommen viele Interessen zur Sprache: Eigentümer wollen Schäden vermeiden, die Verwaltung muss Wege und Straßen planen, Anwohner wünschen sich Schatten oder einen Parkplatz. Aber wer vertritt eigentlich den Baum? Diese Frage stellte der amerikanische Rechtswissenschaftler Christopher D. Stone bereits 1972. Sein Aufsatz „Should Trees Have Standing?“ fragt sinngemäß: Sollten Bäume…

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Bally Bagayoko: Wenn ein Bürgermeister sich dazwischenstellt

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Ein Bürgermeister ruft immer wieder: „Hört auf!“ Die Polizei rückt vor. Hinter ihm stehen Jugendliche. Die Szene aus Frankreich stellt eine Frage, die auch Offenburg angeht: Wie übernehmen politisch Verantwortliche Verantwortung, wenn ein Konflikt eskaliert? Bally Bagayoko, Bürgermeister von Saint-Denis, steht am 6. Oktober bei einer Demonstration in Paris zwischen Jugendlichen und Polizeikräften. Er breitet die Arme aus, ruft zum…

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Was aus dem Zuhören folgt: Die zentralen Anliegen des Palodiums 2.0

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Beim Palodium 2.0 haben Menschen über die Zukunft Offenburgs gesprochen. Aus den Karten der drei Kleingruppen haben wir neun Kernanliegen herausgearbeitet und für die Kandidierenden zur Oberbürgermeisterwahl aufbereitet. Dabei wurde auch eine Aufgabe für uns selbst deutlich: Wir müssen mehr von den Menschen hören, über deren Lebensbedingungen wir sprechen. Am 21. September stand auf dem Platz der Verfassungsfreunde eine Laterne…

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Mehr über den Artikel erfahren Sicherer geworden – und trotzdem verunsichertQuelle: Uwe Nestlen | All Rights Reserved

Sicherer geworden – und trotzdem verunsichert

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Wie die Kandidierenden für das Oberbürgermeisteramt über Sicherheit in Offenburg sprechen. Sicherheit gehörte bei der offiziellen Kandidatenvorstellung in der Oberrheinhalle zu den meistgenannten Themen. Fast alle Bewerberinnen und Bewerber griffen das wachsende Unsicherheitsgefühl in Teilen der Bevölkerung auf. Doch was sie unter Sicherheit verstehen und welche Antworten sie daraus ableiten, unterscheidet sich erheblich. Manche setzen vor allem auf Ordnungsdienst, Kontrolle…

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Wohnen ist ein Menschenrecht – aber auch in Offenburg wird es knapp

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Eine Wohnung ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Sie ist Rückzugsort, Schutzraum und Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Ohne eine sichere Wohnung wird es schwer, gesund zu bleiben, einer Arbeit nachzugehen oder das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten. Doch bezahlbarer Wohnraum ist auch in Offenburg knapp. Besonders Menschen mit geringem Einkommen, Familien, Alleinerziehende, ältere Menschen und Personen in sozialen…

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Was erinnern wir – und was verdrängen wir? Fragen an die OB-Kandidaten

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Offenburg bezeichnet sich gern als Stadt der Freiheit. Doch eine glaubwürdige Freiheitsgeschichte darf nicht nur von den mutigen und ruhmreichen Kapiteln erzählen. Sie muss auch dorthin schauen, wo Menschen entrechtet, verschleppt, ausgebeutet und ermordet wurden – und wo diese Geschichte bis heute im Stadtbild kaum sichtbar ist. Beim Palodium 2.0 am Montag, 21. September 2026, um 19 Uhr auf dem…

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Mehr über den Artikel erfahren Uli hört zu: Obdachlosigkeit braucht Hilfe statt VerdrängungQuelle: Uwe Nestlen | All Rights Reserved

Uli hört zu: Obdachlosigkeit braucht Hilfe statt Verdrängung

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Eine Stadt zeigt auch daran Haltung, wie sie mit Menschen umgeht, die keinen eigenen Ort mehr haben. Obdachlosigkeit verschwindet nicht, indem wir obdachlose Menschen aus dem Stadtbild verdrängen. Der Wunsch von Sophia Schindler und Yves Laag berührt dabei zwei Bedürfnisse, die nicht gegeneinander ausgespielt werden sollten: Menschen ohne Wohnung brauchen Unterstützung und erreichbare Hilfsangebote. Gleichzeitig wollen sich alle Menschen im…

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Offenburg bleibt bunt: Gemeinsam für vielfältige Familien

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Die rechtsextreme NPD hat für Samstag eine Kundgebung auf dem Offenburger Lindenplatz angekündigt. Unter dem vermeintlich harmlosen Motto „Fahrt für die Familie“ richtet sich die Veranstaltung ausdrücklich gegen queere Menschen und gegen die gesellschaftliche Vielfalt. Das wollen und werden wir in Offenburg nicht unwidersprochen stehen lassen. Gegenkundgebung auf dem Lindenplatz Gemeinsam mit den Omas gegen Rechts Offenburg ruft die Konferenz…

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Uli hört zu: Sauberkeit muss im Alltag funktionieren

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Eine saubere Stadt ist nicht nur eine Frage des Verhaltens ihrer Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt muss es den Menschen auch möglichst einfach machen, sich richtig zu verhalten. Der Wunsch klingt zunächst denkbar praktisch: mehr Mülleimer im Stadtpark. Aber genau an solchen kleinen Dingen zeigt sich, ob öffentlicher Raum funktioniert. Wenn Abfallbehälter regelmäßig voll sind oder dort fehlen, wo viele…

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Uli hört zu: Eine saubere Stadt – und Platz für Mensch und Hund

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Eine lebenswerte Stadt erkennt man auch an den kleinen Dingen: daran, ob Straßen und Plätze sauber sind – und ob im öffentlichen Raum Platz für unterschiedliche Bedürfnisse bleibt. Sauberkeit ist zunächst eine ziemlich alltägliche Sache. Volle Mülleimer, herumliegende Verpackungen oder Hundekot fallen aber schnell auf und prägen, wie wir unsere Stadt wahrnehmen. Gleichzeitig gehören Hunde für viele Menschen selbstverständlich zum…

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Uli hört zu: Eine attraktive Innenstadt braucht gute Gründe, zu kommen

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Menschen kommen nicht wegen eines Parkplatzes in die Innenstadt. Aber sie müssen die Innenstadt bequem erreichen können. Entscheidend ist, dass es dort etwas gibt, für das es sich lohnt zu kommen und zu bleiben. Eine attraktive Innenstadt braucht Handel und Gastronomie, aber ebenso Kultur, Veranstaltungen und öffentliche Räume, in denen Menschen gerne Zeit verbringen. Gleichzeitig muss sie aus den Stadtteilen…

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Uli hört zu: Eine sichere Innenstadt ist eine lebendige Innenstadt

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Wo Menschen sich unsicher fühlen, ziehen sie sich zurück. Wo Menschen fehlen, verliert eine Innenstadt aber genau das, was sie sicher und lebendig macht. Sicherheit und Lebendigkeit sind keine Gegensätze. Eine Innenstadt, in der auch am Abend viele unterschiedliche Menschen unterwegs sind, Gastronomie geöffnet hat und öffentliche Räume genutzt werden, fühlt sich anders an als Straßen und Plätze, die nach…

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