Gießen: Wenn der Staat die Demokratie schlägt

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Gestern hat Gießen gezeigt, wie sich dieser Staat verhält, wenn viele Menschen friedlich und entschlossen gegen Rechtsextremismus aufstehen. Was wir gesehen haben, war kein Konflikt zwischen „zwei Lagern“. Es war ein Aufeinandertreffen zwischen Zivilgesellschaft und staatlicher Gewalt — und die Gewalt ging von der Polizei aus. Tausende Menschen blockierten Zufahrten, standen in kalter Novemberluft Schulter an Schulter, hielten Schilder, riefen…

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Gießen verbannt den Protest – aber nicht die Rechten: Was läuft hier schief?

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In Gießen spitzt sich ein demokratiepolitischer Konflikt zu: Während die AfD ihre neue Jugendorganisation „Die Generation Deutschland“ gründen will, werden Proteste von Zivilgesellschaft, Initiativen und Gewerkschaften an den Rand der Stadt gedrängt. Ein Verwaltungsgericht gab der Stadt Gießen Recht, die Demonstrationen weit vom Veranstaltungsort zu verlegen – ein gefährlicher Präzedenzfall. Die Frage steht im Raum: Darf eine Kommune demokratischen Widerspruch…

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Ralph Fröhlich – derjenige, der die Dinge anstößt, wenn alle anderen noch diskutieren

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Ralph ist jemand, der nicht darauf wartet, dass „die Stadt mal was macht“. Er macht selbst. Und das mit einer Beharrlichkeit, die ansteckt. Wenn es um Klimaanpassung, faire Mobilität oder demokratische Teilhabe geht, denkt er nicht in Projekten, sondern in Veränderungen, die bleiben sollen. Er hat diese seltene Mischung aus strategischem Blick und kreativer Kraft: Heute schreibt er einen Antrag…

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Die Hälfte der kleinen Allee ist unwiderruflich gefällt

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Am Obersasbacher Friedhof wurden am Mittwochabend die ersten drei von sechs Feldahornbäumen gefällt – trotz erheblicher Kritik, über 600 Petitionseinträgen und einer Anzeige bei der unteren Naturschutzbehörde. Bereits zwei Tage zuvor hatte es einen Bürgerdialog des Ortschaftsrats gegeben, den viele Beteiligte jedoch nicht als echte Beteiligung empfanden.Die Klimagruppe LOS4KLIMA hatte ein Aussetzen des Fällbeschlusses um ein Jahr vorgeschlagen, um gemeinsam…

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Nach den Fällungen in Obersasbach: Warum wir jetzt erst recht gebraucht werden

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Die Feldahorne am Friedhof Obersasbach sind gefallen. Vital, gesund, ohne Gefahr – trotzdem wurden sie entfernt. Nicht wegen Krankheit. Nicht wegen Schäden. Sondern weil ihre Sämlinge Arbeit machen. Genau so ehrlich muss man es aussprechen. Für viele Menschen vor Ort und weit darüber hinaus war das ein Schlag ins Gesicht. Wo Bürger:innen sich mit einer Petition einsetzen, wo Menschen Briefe…

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Weil’s Arbeit macht: Gemeinde will gesunde Bäume fällen

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Im Ortsteil Obersasbach sollen auf der Südseite des Friedhofs mehrere gesunde Feldahorne gefällt werden – nicht etwa, weil sie krank oder gefährlich wären, sondern weil darunter zu viele Sämlinge wachsen, deren Pflege Arbeit macht.Laut unterer Naturschutzbehörde gibt es keine Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit und keine Schäden an den Bäumen. Trotzdem will der Ortschaftsrat sie entfernen lassen.➡️ Hier die Petition aufrufen und…

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136 Bäume sind keine Klimaanpassung – Offenburg braucht einen echten Baumplan

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Das Ortenau Journal hat mit seinem jüngsten Beitrag zur Auseinandersetzung um den Offenburger Baumbestand einen wohltuend sachlichen Ton angeschlagen. Die Fakten werden klar dargestellt: Während die Petition der Bürgerinitiative 20.000 neue Bäume für Offenburg fordert, kündigt die Stadtverwaltung lediglich 136 Pflanzungen für den kommenden Winter an. Gleichzeitig wird auf ein „Stadtbaumkonzept“ verwiesen, das frühestens im Herbst/Winter vorgestellt werden soll. Kosmetik…

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Nach der Übergabe: Offenburgs Bäume und eine beleidigte Obrigkeit

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Am Montagabend wurde dem Offenburger Gemeinderat die Petition „Pflanzt 20.000 Bäume gegen den Hitzetod der Stadt“ übergeben – mit über 1.600 Unterschriften aus der Bürgerschaft. Die Initiative KfUTD fordert darin, dass Offenburg jährlich mindestens 1.000 neue Bäume pflanzt, um die Innenstadt klimaresilient zu gestalten. Allein über 800 Baumquartiere sind laut öffentlicher Datenlage aktuell unbesetzt – also Standorte, die eigentlich schon…

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Problem. Ressourcen. Lösung.

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Das MESA-Prinzip – ein offener Bauplan für alle, die mehr wollen als Meinung.Krisen sind genug da. Was fehlt, sind Formen, die wirklich wirken. Wer heute gesellschaftlich etwas bewegen will, steht vor neuen Herausforderungen: Die klassischen Wege – Demos, Aufrufe, Petitionen – erreichen oft nur noch die eigene Bubble. Und die wird nicht nur von uns selbst gebaut – sie wird…

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Zebrastreichen in Offenburg – Bürger:innen fordern Sicherheit statt Rennstrecke

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Am Dienstag, dem 1. April 2025, haben sich über 50 Offenburger Bürger:innen zur Aktion „Zebrastreichen“ in der Ortenberger Straße zusammengefunden, um auf gefährliche Bedingungen für Fußgänger:innen aufmerksam zu machen. Die Aktion, organisiert von der Konferenz für Urban Transformation Design (KfUTD), unterstreicht die Dringlichkeit für sichere Querungen im städtischen Raum. Emotionale Statements betroffener Bürger:innen Die Anwohnerin Annette Neufang, Initiatorin der Aktion,…

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