Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit an der Waldorfschule Offenburg hat Lili Fröhlich das Thema „Städte im (Klima-)Wandel“ untersucht. Sie geht der zentralen Frage nach: Was können Städte tun, um sich klimagerecht zu gestalten?
Die Arbeit beleuchtet verschiedene städtische Konzepte zur Klimaanpassung und Mobilitätswende. Dazu gehören die Superblocks, die in Barcelona erfolgreich zur Verkehrsberuhigung und Schaffung lebenswerter Stadträume umgesetzt wurden, sowie die Strategien von Paris zur Rückgewinnung von öffentlichem Raum für Fuß- und Radverkehr. Ein weiteres wichtiges Thema ist das Schwammstadt-Prinzip, das Städte widerstandsfähiger gegen Starkregen macht, indem Wasser gezielt gespeichert und genutzt wird. Begrünungsmaßnahmen wie Dach- und Fassadenbegrünungen spielen dabei eine zentrale Rolle.
Auch die Stadt Offenburg kommt nicht zu kurz: Der Masterplan Verkehr wird kritisch betrachtet, insbesondere im Hinblick auf seine Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Mobilität.

Zur Veranschaulichung ihrer Erkenntnisse hat Lili ein Stadtmodell gebaut, das eine klimagerechte und lebenswerte Zukunftsvision zeigt. Ihr Fazit: Städte müssen dringend umdenken – und jede*r kann dazu beitragen, den Wandel mitzugestalten.