Manchmal sind es die kleinen Siege, die zeigen: Engagement wirkt. Der Gehweg war komplett blockiert – Menschen mit Rollator oder Kinderwagen mussten auf den Radweg ausweichen. Wir haben das dokumentiert, einen Blogbeitrag geschrieben und die Verwaltung informiert.
✨ Zwei Mails später: Die Stadt hat die Baufirma angewiesen, das Schild umzusetzen.
👉 Der Gehweg ist wieder frei.
Solche Momente machen Mut, dranzubleiben. Sie zeigen: Wenn wir Missstände sichtbar machen und freundlich, aber bestimmt nachhaken, ändert sich etwas. Offenburg bewirbt den Fußverkehr-Check mit „Gehwege freiräumen“. Wir sorgen dafür, dass das nicht nur ein Slogan ist.
Inhalt
Toggle✅ Lessons Learned: So erreichst du Veränderungen im öffentlichen Raum
1. Problem dokumentieren
- Foto machen (am besten mit Bezug zu Betroffenen: Rollator, Kinderwagen etc.)
- Standort festhalten (Adresse, markanter Punkt, falls möglich ein Maps-Link)
2. Klar kommunizieren
- Kurz, sachlich, lösungsorientiert schreiben: „Der Gehweg ist vollständig blockiert. Bitte um sofortige Abhilfe.“
- Kein „Jammern“, sondern konkret beschreiben, was verbessert werden muss.
3. Zuständige Stelle anschreiben
- In Offenburg: Ordnungsamt / Verkehrsbehörde
- Strassenverkehr@offenburg.de
- Ansprechpartner nennen, Ticketnummer oder Rückmeldung einfordern
4. Nachhaken – freundlich, aber bestimmt
- Wenn nach 3–5 Tagen keine Reaktion kommt: zweite Mail.
- Immer auf Sicherheit + Barrierefreiheit verweisen.
5. Erfolg sichtbar machen
- Vorher–Nachher dokumentieren
- Öffentlich teilen (Blog, Social Media)
- Verwaltung positiv erwähnen: „Danke an die Stadt für die schnelle Umsetzung.“
🔁 Das stärkt deine Position für zukünftige Anliegen.
➡️ Merke: Verwaltung reagiert schneller, wenn sichtbar ist, dass die Öffentlichkeit hinschaut.
💡 Warum das funktioniert
Wenn Bürger:innen Missstände sichtbar machen, entsteht Handlungsdruck – ohne Eskalation. Bilder + klare Forderung = Bewegung.
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