Uli Albicker. Ein Mann mit kurzen grauen Haaren und Bart steht im Freien und trägt ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift "Chef:in gesucht!" in Pastellfarben. Im Hintergrund sind Grünpflanzen und ein Lautsprecher zu sehen.

Marco Steffens tritt nicht mehr an – Offenburg steht vor einer echten Wahl

Die Nachricht kam heute überraschend klar: Marco Steffens wird bei der Oberbürgermeisterwahl 2026 nicht erneut kandidieren.

Damit endet im Herbst eine Amtszeit, die Offenburg geprägt hat – und es öffnet sich ein politischer Raum, der lange verschlossen schien: Offenburg bekommt wieder eine echte Wahl.

Respekt für die Entscheidung

Es gehört zur politischen Kultur, eine solche Entscheidung anzuerkennen. Ein Oberbürgermeister, der frühzeitig Klarheit schafft, ermöglicht Orientierung – für Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft.

Gleichzeitig markiert dieser Schritt einen Einschnitt:
Die kommende OB-Wahl wird keine Abstimmung über eine Amtsverlängerung, sondern eine Richtungsentscheidung für Offenburg.

Jetzt geht es um Inhalte – nicht um Amtsbonus

Mit dem Rückzug des Amtsinhabers verschieben sich die Koordinaten. Fragen, die bisher oft im Schatten des Verwaltungshandelns standen, rücken ins Zentrum:

  • Wie klimaresilient wollen wir unsere Stadt wirklich machen?
  • Wie gerecht ist unsere Mobilität – für Kinder, Ältere, Menschen ohne Auto?
  • Wie transparent und beteiligungsorientiert werden Entscheidungen getroffen?
  • Wie gehen wir mit Konflikten um – etwa beim Flugplatz, bei Grünflächen, bei Wachstum?

Diese Fragen lassen sich nicht verwalten. Sie müssen politisch ausgehandelt werden.

Uli Albicker hat sich längst entschieden

Während andere noch abgewartet haben, ist Uli Albicker diesen Schritt bereits gegangen:
früh, offen und ohne taktisches Zögern.

Nicht, weil der Weg einfach ist – sondern weil Offenburg Klarheit verdient.

Wer früh kandidiert, setzt nicht auf Überraschung, sondern auf Dialog.
Nicht auf Macht, sondern auf Beteiligung.

Eine Einladung an die Stadt

Der Rückzug von Marco Steffens ist kein Schlussstrich, sondern ein Übergang.
Jetzt beginnt die Phase, in der Ideen zählen, Haltungen sichtbar werden und Menschen entscheiden können, wem sie die Zukunft ihrer Stadt anvertrauen wollen.

Wir verstehen diese Phase als Einladung:
zum Mitdenken, Mitreden und Mitgestalten.

Offenburg steht vor einer offenen Wahl.
Das ist gut für die Demokratie.
Und es ist eine Chance, die wir nutzen sollten.

Presse

Loading

Facebook
LinkedIn
Threads
WhatsApp

Schreibe einen Kommentar


Der Zeitraum für die reCAPTCHA-Überprüfung ist abgelaufen. Bitte laden Sie die Seite neu.