Eine illustrierte Eule mit kräftigen roten und gelben Akzenten steht vor schattigen Bäumen, mit dem deutschen Text "Weihnachten im Quartier" in großen, strukturierten Buchstaben am unteren Rand.

Weihnachten im Quartier – Stadtstaub Kollektiv

Ein Lied für mehr als nur Weihnachten. „Weihnachten im Quartier“ ist kein klassisches Weihnachtslied. Es ist ein Stadtteil-Song. Ein Song über Nachbarschaft statt Schaufenster, über Wärme zwischen Menschen statt aus der Steckdose, über Bäume, Kinder, Konflikte, Hoffnungen – und darüber, dass Wandel nicht im Rathaus beginnt, sondern zwischen Haustüren, an Ampeln, auf Spielplätzen und in Küchen.

Der Text erzählt von einem Jahr voller Brüche: von Klimakrise, Beton, Debatten, politischer Müdigkeit – und zugleich von all den kleinen Gesten, die größer sind als jede Sonntagsrede. Von Menschen, die nicht wegschauen. Von Quartieren, die tragen, auch wenn es schwer wird.

Dieser Song ist unser musikalischer Weihnachtsgruß an die Stadt.
An alle, die bleiben.
An alle, die kämpfen.
An alle, die noch träumen.

Lyrics

[Intro]
Yeah… Stadtstaub
Wir sind da. Immer.

[Hook]
Weihnachten im Quartier, Lichter aus Papier,
Menschen kommen näher, wenn die Wege kalt und leer.
Zwei Hände machen Wärme, mehr als tausend Watt,
und wir teilen unser Feuer, weil die Stadt uns Herzen hat.
Weihnachten im Quartier, nicht perfekt — aber hier,
wo die Zukunft ihren Anfang nimmt und wir sie spür’n.
Weihnachten im Quartier, komm, wir tragen uns durchs Jahr,
denn selbst ein kleines Licht wird groß, wenn’s nicht allein ist da.

[Vers 1]
Die Straßen rau, der Wind weht quer,
die Fenster drücken Farben in die Nacht — alles schwer.
Der Baum vorm Haus, er kämpft im Sturm,
die Krone voll Erinnerung, die Wurzeln voller Zorn.
Doch wir halten ihn, wir schützen ihn,
jede Faser Stadtgeschichte, jedes Blatt ein eigenes Lied.
Kinder ziehen Schlitten über Laub, nicht über Schnee,
und lernen früh: Das Klima macht die Regeln, nicht der Deko-Tee.

Ein Nachbar klingelt dreimal, bringt ein Stückchen Brot,
die Oma aus der Ecke backt die Plätzchen ohne Lot.
Der Junge auf dem BMX, der sagt, er will was tun,
und träumt von breiten Radwegen, von Bäumen, von Grün.

[Hook]
Weihnachten im Quartier, Lichter aus Papier,
Menschen kommen näher, wenn die Wege kalt und leer.
Zwei Hände machen Wärme, mehr als tausend Watt,
und wir teilen unser Feuer, weil die Stadt uns Herzen hat.
Weihnachten im Quartier, nicht perfekt — aber hier,
wo die Zukunft ihren Anfang nimmt und wir sie spür’n.
Weihnachten im Quartier, komm, wir tragen uns durchs Jahr,
denn selbst ein kleines Licht wird groß, wenn’s nicht allein ist da.

[Vers 2]
Es war ein Jahr von Mühen, von Debatten, Asphalt,
von Baggern in den Parks und von Politik, die uns zerknallt.
Doch jedes Nein im Regen, jedes Ja am Küchentisch,
hat gezeigt, dass Wandel lebt, wenn du unbeirrt bist.
Wir sind mehr als „Halt die Klappe“ oder „Bleib doch endlich still“,
wir sind Kitas, wir sind Pflege, wir sind Menschen, wir sind Will.
Wir sind die, die sich erinnern, wenn die Andern schnell vergessen,
dass ein Baum nicht nur Kulisse ist, sondern Atem, Schutz, ein Wesen.

Die Stadt gehört uns allen, nicht den Parkplätzen im Beton,
und Freiheit ist kein Parkplatzrecht, sondern ein Raum zum Davon.
Davon Träumen – von der Zukunft – nicht von früher oder Geld,
und genau das schenkt uns Weihnacht: neue Hoffnung für die Welt.

[Bridge] – Spoken / Rap
Ich seh Familien an den Ampeln frier’n,
Kinderaugen, die nach Spielraum such’n,
Menschen, die am Rand der Stadt verlier’n,
weil Profit die Planung lenkt statt Atem und Besuch.
Doch du und ich, wir sind die Kerzenflamme,
wir sind die Stimme, die den Asphalt umramme,
wir sind der Chor von Widerstand und Liebe,
und wenn die Funken fliegen — wird das Viertel nie mehr müde.

[Hook – Finale]
Weihnachten im Quartier, Lichter aus Papier,
Menschen kommen näher, wenn die Wege kalt und leer.
Zwei Hände machen Wärme, mehr als tausend Watt,
und wir teilen unser Feuer, weil die Stadt uns Herzen hat.
Weihnachten im Quartier, nicht perfekt — aber hier,
wo die Zukunft ihren Anfang nimmt und wir sie spür’n.
Weihnachten im Quartier, komm, wir tragen uns durchs Jahr,
denn selbst ein kleines Licht wird groß, wenn’s nicht allein ist da.

[Outro]
Stadtstaub.
Für alle, die noch träumen.
Für alle, die noch kämpfen.
Für alle, die nicht aufgeben.
Unser Quartier. Unser Geschenk.

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