Ein Mann steht an einem Podium und präsentiert einem Publikum Folien. Die Folien in deutscher Sprache skizzieren die nächsten Schritte mit Fotos, Daten und Beschreibungen von Gemeinschaftsveranstaltungen. Die Farben Blau und Weiß dominieren die Präsentation.

Inklusion heißt: Straßen für alle!

Derzeit beteiligt sich Offenburg am Fußverkehrs-Check des Landes Baden-Württemberg. Dabei geht es um die Frage: Wie schaffen wir sichere, attraktive und barrierefreie Wege für alle, die zu Fuß unterwegs sind?

Doch Fußverkehr ist mehr als „laufen“. Für viele Menschen bedeutet Barrierefreiheit erst die Möglichkeit, selbstbestimmt am Leben teilzunehmen. Wer mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen oder Sehbeeinträchtigung unterwegs ist, kennt die Hindernisse, die unser Alltag oft bereithält: fehlende Bordsteinabsenkungen, blockierte Gehwege, unübersichtliche Straßenquerungen.

Inspiration von Raul Krauthausen

Einer, der seit Jahren unermüdlich für Barrierefreiheit und Inklusion kämpft, ist Raul Krauthausen. Als Rollstuhlnutzer weiß er genau, was es bedeutet, wenn Städte nicht für alle gedacht sind.

Er sagt:

„Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden.“

Raul zeigt mit seinem Engagement, wie Inklusion und Innovation zusammengedacht werden können – sei es in seinem Newsletter mit handgepflückten Links (Anmeldung hier), seinen spannenden Podcasts über gesellschaftlichen Wandel (zu den Podcasts) oder in seinen Büchern über Inklusion und Gleichberechtigung (zu den Büchern).

Fußverkehr = gelebte Inklusion

Wenn wir in Offenburg über bessere Fußwege, sichere Schulstraßen und lebenswerte Quartiere sprechen, dann reden wir nicht nur über Verkehrspolitik. Wir reden über Teilhabe für alle.

Eine inklusive Stadt denkt vom schwächsten Verkehrsteilnehmer her. Kinder, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung – sie sind die Maßstäbe, an denen sich eine gerechte Verkehrspolitik messen lassen muss.

Was wir tun können

  • Beim Fußverkehrs-Check mitreden: Bringt eure Erfahrungen und Wünsche in die Diskussionen und Begehungen ein.
  • Inklusion sichtbar machen: Teilt Rauls Inhalte, abonniert seinen Newsletter und nutzt seine Impulse für die Diskussion hier vor Ort.
  • Politischen Druck erzeugen: Verwaltung und Gemeinderat müssen Barrierefreiheit endlich als Grundvoraussetzung begreifen – nicht als „Sonderlösung“.

Gemeinsame Botschaft

Eine gerechte, nachhaltige und inklusive Stadt bedeutet:
Straßen gehören allen – nicht nur den Autos.

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