Gerd Decker und Uli Albicker. Zwei lächelnde Männer stoßen bei einer Kunstausstellung mit Gläsern an. Einer trägt einen bunten Schal und eine Pufferjacke, der andere ein graues Hemd. Im Hintergrund sind gerahmte Kunstwerke und eine brennende rote Kerze zu sehen.

Vernissage in St. Andreas: Kunst, Transzendenz und öffentlicher Raum

Mit einer gut besuchten Vernissage wurde am Freitagabend die Ausstellung mit Aquarellen von Gerd Decker und Acrylgemälden von Dean Grace in der St.-Andreas-Kirche am Fischmarkt eröffnet.

Den Auftakt machte Gerd Decker selbst. In seinen einleitenden Worten schlug er den Bogen zwischen Werk, Ort und Anlass – und nutzte den Moment, um Uli Albiker auch als Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters vorzustellen. Ein bewusster Schritt: Kunst wird hier nicht vom öffentlichen Leben getrennt, sondern als Teil davon verstanden.

In seiner Einführung ging Uli Albiker anschließend auf beide Künstler und ihre sehr unterschiedlichen, sich zugleich ergänzenden Arbeiten ein. Aus seiner Perspektive als Psychologe und Theologe sprach er über Transzendenz in Kunst und Religion: über das, was sich dem schnellen Zugriff entzieht, was berührt, ohne sich vollständig erklären zu lassen – und warum gerade Kunst Orte öffnen kann, an denen Menschen innehalten, sich verorten und über das Eigene hinausdenken.

Die St.-Andreas-Kirche erwies sich dabei als mehr als nur Ausstellungsraum. Sie wurde zum Resonanzraum für Bilder, Worte und Gespräche. Viele Besucher:innen blieben lange, kamen ins Gespräch und nahmen sich Zeit für einen zweiten Blick.

Die Ausstellung ist noch bis Mittwoch, 17. Dezember, täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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