Ein Hochbeet sorgt für Diskussionen. Nicht, weil es laut ist. Nicht, weil es gefährlich ist. Sondern, weil es Platz braucht.
Und plötzlich wird sichtbar, was sonst selbstverständlich ist: Öffentlicher Raum ist begrenzt. Und umkämpft.
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ToggleWas hier passiert
Für das Straßen-Baum-Fest am 16. Mai haben wir dieses Hochbeet aufgestellt. Als Einladung. Als Experiment. Als Gesprächsanlass. Doch schon nach kurzer Zeit gab es Rückmeldungen:
- Es sei kein Platz mehr für Mülltonnen
- Ein Plakat zum Thema Tempo 30 wurde entfernt
- Die Frage steht im Raum: Darf das hier überhaupt stehen?
Unsere Antwort: 👉 Genau deshalb steht es hier.
Ein Quadratmeter, viele Ansprüche
Dieser kleine Ort zeigt im Kleinen, was im Großen jeden Tag passiert:
- Autos beanspruchen Raum
- Mülltonnen brauchen Stellflächen
- Menschen wollen sich bewegen, begegnen, aufhalten
- Grün fehlt an vielen Stellen
Alles gleichzeitig geht nicht. Also müssen wir entscheiden: Wofür nutzen wir unsere Straßen?
Kein Konflikt – ein Gesprächsangebot
Wir suchen keinen Streit. Aber wir weichen der Frage auch nicht aus. Dieses Hochbeet nimmt sich Raum. So wie vieles andere im öffentlichen Raum auch. 👉 Der Unterschied: Es macht den Konflikt sichtbar. Und genau das ist der Anfang von Veränderung.
Wie geht es weiter?
Am 16. Mai laden wir euch ein:
🌱 Pflanzentauschtag ab 12 Uhr
🌳 Straßen-Baum-Fest in der Weingartenstraße ab 11 Uhr 30
Kommt vorbei. Bringt Pflanzen mit. Oder einfach eure Perspektive.
Mach dir dein eigenes Bild
- Ist das Hochbeet ein Problem?
- Oder Teil der Lösung?
- Wie stellst du dir deine Straße vor?
👉 Sprich uns an. Diskutiere mit. Bring dich ein.
Warum wir das tun
Wir sind die Konferenz für Urban Transformation Design (KfUTD). Wir setzen uns ein für eine Stadt, die:
- klimaresilient ist
- sozial gerecht funktioniert
- und Raum fair verteilt
Manchmal braucht es dafür ein Hochbeet auf dem Gehweg.
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