Uli Albicker. Ein Mann mit grauen Haaren und Bart steht im Freien und trägt ein schwarzes T-Shirt mit der bunten deutschen Aufschrift „Chefin gesucht!“. Im Hintergrund sind Tische, Bücher und Pflanzen zu sehen.

OB-Wahl Offenburg 2026: Warum wir mit Uli Albicker gewinnen wollen

Knapp zwei Wochen vor der OB-Wahl in Offenburg am 11. Oktober 2026 schauen wir zurück auf einen gemeinsamen Weg: auf bedrohte Bäume, auf Protest und Begegnungen, auf viele Abende voller Ideen. Ulrich „Uli“ Albicker ist diesen Weg mit uns gegangen. Jetzt wollen wir mit ihm Verantwortung für eine soziale, gesunde und gerechte Stadt übernehmen.

Es begann mit Bäumen. Mit der Nachricht, dass vertraute Bäume aus unseren Straßen verschwinden sollten. Mit der Frage, wie Entscheidungen zustande kommen, die unseren Lebensraum für Jahrzehnte verändern. Und mit dem Entschluss, dafür auf die Straße zu gehen.

Wer öffentlich widerspricht, macht sich angreifbar. Manchmal fühlte es sich an, als würden wir den Zorn einer ganzen Stadt auf uns ziehen. Trotzdem waren wir da. Weil diese Bäume für etwas standen, das uns alle angeht: für Schatten, für Lebensqualität und für unser Recht, die Zukunft Offenburgs mitzugestalten.

Beim Straßen-Baum-Fest 2024 kam Uli Albicker dazu.

Straßen-Baum-Fest 2024: Wie unsere Geschichte mit Uli begann

Auch Uli war von den geplanten Baumfällungen überrascht. Er sah Menschen, die sich einmischten und bereit waren, für ihre Überzeugung Gegenwind auszuhalten. Und er brachte sich ein: Beim Straßen-Baum-Fest moderierte er mehrere Workshops für uns.

In solchen Gesprächen zeigt sich etwas von einem Menschen. Kann er zuhören? Unterschiedliche Sichtweisen zusammenbringen? Raum geben, damit auch diejenigen zu Wort kommen, die sich sonst zurückhalten?

Aus dieser Begegnung wurde eine Zusammenarbeit. Aus der Zusammenarbeit wuchs Vertrauen.

Bei den wöchentlichen Treffen der Konferenz für Urban Transformation Design, unserer „Politik im Hinterzimmer“, haben wir gemeinsam diskutiert, geplant und organisiert. Wir haben Formate entwickelt, Proteste vorbereitet und Veranstaltungen durchgeführt. Wir haben uns gefragt, wie eine Stadt aussehen könnte, in der Menschen mehr Einfluss auf ihre unmittelbare Umgebung haben.

Das war oft kleinteilige Arbeit. Ein weiterer Abend, eine neue Idee, eine offene Frage, die noch eine Antwort brauchte. Genau dort haben wir Uli kennengelernt: im gemeinsamen Tun, lange bevor Wahlplakate in Offenburg hingen.

„Wem gehört die Stadt?“: Der Schritt zur OB-Kandidatur

Im Mai 2025 machten wir bei der Versammlung „Wem gehört die Stadt?“ öffentlich: Uli Albicker tritt als unser Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl in Offenburg an.

Die Frage im Titel war zugleich unser politischer Ausgangspunkt. Wer entscheidet über unsere Straßen und Plätze? Wessen Bedürfnisse zählen? Wer kann sich Gehör verschaffen – und wer bleibt draußen?

Wir wollten unsere Themen in den Wahlkampf tragen: den Erhalt der Bäume, wirksame Klimaanpassung, nachhaltige Mobilität, soziale Gerechtigkeit und eine Demokratie, in der Beteiligung Folgen hat.

Diese Themen gehören zusammen. Ein schattiger Weg, eine bezahlbare Wohnung, ein sicherer Schulweg und die Erfahrung, mit der eigenen Stimme etwas bewirken zu können: Daraus entsteht eine lebenswerte Stadt. Daraus entsteht auch Vertrauen.

Wir haben die Debatte verändert. Jetzt müssen Entscheidungen folgen.

Heute begegnen uns diese Anliegen quer durch das Bewerberfeld. Stadtgrün, Mobilität, Wohnen, Beteiligung: Die Themen, für die wir seit Jahren Öffentlichkeit schaffen, sind im Wahlkampf angekommen. Aus unserer Sicht hat unser gemeinsames Engagement dazu beigetragen.

Darauf dürfen wir stolz sein. Viele Menschen haben dafür Zeit, Kraft und Mut aufgebracht.

Aber ein Thema anzusprechen ist noch keine Entscheidung. Ein Bekenntnis zu mehr Grün bewahrt allein keinen Baum. Ein freundlicher Satz über Bürgerbeteiligung gibt noch niemandem Einfluss. Und das Versprechen einer sozialen Stadt muss sich irgendwann daran messen lassen, ob Menschen dort tatsächlich gut leben können.

Dass unsere Themen gehört werden, ist ein Erfolg. Ob sie künftig Priorität bekommen, bleibt offen.

Uns fehlt bisher das Vertrauen, dass aus den vielen Ankündigungen auch der notwendige Wandel entsteht. Genau deshalb wollen wir diese Wahl mit Uli Albicker gewinnen.

Warum wir Uli Albicker als Oberbürgermeister wollen

Unser Vertrauen in Uli hat eine Geschichte. Wir haben mit ihm gearbeitet, diskutiert und Verantwortung geteilt. Wir haben erlebt, dass er sich auf Gespräche einlässt und Menschen zusammenbringen kann. Wir wissen, dass ihm die Fragen, die uns bewegen, seit Langem begegnen – auf der Straße, in Workshops und an unseren gemeinsamen Abenden.

Natürlich wird auch Uli als Oberbürgermeister nicht alles allein verändern können. Er wird mit dem Gemeinderat, der Verwaltung und der Stadtgesellschaft Lösungen erarbeiten, Mehrheiten gewinnen und mit begrenzten Mitteln umgehen müssen.

Aber wer an der Spitze einer Stadt steht, kann Prioritäten setzen. Kann frühzeitig Fragen stellen. Kann Konflikte offen austragen und Beteiligung so gestalten, dass Menschen einen tatsächlichen Unterschied machen.

Wir wollen einen Oberbürgermeister, der dafür Verantwortung übernimmt. Und wir werden Uli an diesem Anspruch messen. Unsere Unterstützung verbindet sich mit der Erwartung, auch nach der Wahl kritisch und offen miteinander arbeiten zu können.

Für ein Offenburg, in dem alle gut leben können

Wenn wir von einer gesunden und gerechten Stadt sprechen, haben wir den Alltag vor Augen: einen Platz, an dem man im Sommer im Schatten sitzen kann. Wege, auf denen Kinder selbstständig unterwegs sein können. Eine Bank zum Ausruhen. Raum für Begegnungen, ohne etwas kaufen zu müssen. Ein Zuhause, das bezahlbar bleibt.

Wir wollen eine Stadt, in der solche Bedürfnisse Gewicht haben. In der öffentlicher Raum als gemeinsamer Lebensraum gestaltet wird. In der auch Menschen gehört werden, denen Geld, Zeit oder einflussreiche Kontakte fehlen.

Darüber wollen wir nach der Wahl weiter sprechen. Dafür wollen wir weiter streiten. Und dafür wollen wir mit Uli Mehrheiten gewinnen, die konkrete Veränderungen möglich machen.

Endspurt zur OB-Wahl am 11. Oktober: Jetzt zählt unser gemeinsamer Einsatz

Knapp zwei Wochen bleiben. Zeit für Gespräche, für Fragen und dafür, Menschen von diesem gemeinsamen Weg zu erzählen.

Wenn euch diese Vorstellung von Offenburg wichtig ist, sprecht darüber: in der Nachbarschaft, im Freundeskreis, mit Kolleginnen und Kollegen. Teilt diesen Beitrag. Fragt Uli nach seinen Vorstellungen und danach, wie er sie umsetzen will. Und gebt ihm am 11. Oktober eure Stimme.

Wir wissen, wie viel Kraft es kostet, sich immer wieder einzumischen. Wir wissen inzwischen auch, dass es etwas verändern kann. Aus der Sorge um unsere Bäume ist eine Zusammenarbeit entstanden. Aus vielen Begegnungen ist der Mut gewachsen, selbst Verantwortung anzubieten.

Mit Uli Albicker wollen wir diese Wahl gewinnen. Für die Bäume, unter denen wir morgen sitzen. Für die Menschen, mit denen wir diese Stadt teilen. Für ein Offenburg, in dem alle gut leben können.

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