Eine Einordnung der offiziellen Kandidatenvorstellung zur Oberbürgermeisterwahl 2026.
Sieben Menschen wollen Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister von Offenburg werden. Sieben Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: zwei erfahrene Bürgermeister, ein international tätiger Wirtschaftspsychologe, eine Unternehmerin, ein Projektmanager, ein junger Politikstudent und ein Stadtrat mit eigener Praxis.
Bei der offiziellen Kandidatenvorstellung in der Oberrheinhalle hatten sie jeweils 20 Minuten Zeit. Wie viel davon sie für ihre Rede und wie viel sie für Fragen aus dem Publikum verwenden wollten, konnten sie selbst entscheiden. Schon dieser Umgang mit der Zeit erzählte etwas über das jeweilige Verständnis von Politik: Wird vorgetragen oder zugehört? Wird erklärt oder gefragt? Wird Sicherheit vermittelt oder ein gemeinsamer Denkprozess eröffnet?
Am Ende blieb nicht nur die Frage, wer auf der Bühne am souveränsten wirkte. Es ging um etwas Grundsätzlicheres: Welche Art von Stadtpolitik braucht Offenburg in den kommenden acht Jahren? Einen erfahrenen Verwaltungschef? Einen politischen Richtungswechsel? Eine starke Stimme des Alltags? Oder einen Protest gegen das bisherige System?
Die Antworten der Kandidierenden darauf waren deutlich verschieden.
Inhalt
ToggleJulian Christ: professionell, erfahren – und vollständig auf Sendung
Julian Christ lieferte die klassische Bewerbungsrede eines erfahrenen Bürgermeisters. Er präsentierte seine berufliche Laufbahn, seine Arbeit in Landesministerien und seine Erfolge als Bürgermeister von Gernsbach. Er sprach über Verwaltung, Finanzen, Wohnen, Ortsteile, Breitbandausbau, Ehrenamt und Hitzeschutz. Seine Botschaft war unmissverständlich: Ich kenne das Geschäft, ich kann eine Verwaltung führen, ich kann schwierige Entscheidungen treffen.
Das ist ein starkes Argument. Eine Stadtverwaltung mit rund 1.700 Beschäftigten führt man nicht allein mit guten Ideen. Dafür braucht es Führungserfahrung, Kenntnisse kommunaler Abläufe und die Fähigkeit, mit Gemeinderat, Verwaltung und Öffentlichkeit gleichzeitig zu arbeiten. Christ kann diese Erfahrung glaubhaft vorweisen.
Auch seine Position zur Landesgartenschau war differenziert: Er stellte das Gesamtprojekt nicht infrage, forderte aber eine Kostenobergrenze und lehnte städtisches Geld für den Aussichtsturm ab. Bei Wohnen will er die städtische Wohnbaugesellschaft deutlich stärken und Leerstände aktivieren.
Doch seine Professionalität hatte einen Preis: Nach exakt 20 Minuten war keine Zeit mehr für eine einzige Frage aus dem Publikum. Das war regelkonform, aber politisch bezeichnend. Wer Bürgernähe verspricht, sollte nicht nur erklären, warum er geeignet ist, sondern auch Raum lassen, damit Bürgerinnen und Bürger selbst zu Wort kommen.
Christ wirkte wie ein Kandidat, der Offenburg sehr professionell führen könnte. Ob er die Stadt dabei auch wirklich anders denken würde, blieb offener.
Tobias Benz: kommunale Erfahrung mit Sinn für den Alltag
Auch Tobias Benz kann auf langjährige Bürgermeistererfahrung verweisen. Sein Auftritt war jedoch weniger auf die eigene Karriere und stärker auf konkrete Alltagssituationen ausgerichtet: die Krankenschwester mit teurem Mitarbeiterparkplatz, die junge Ärztin mit zu kurzen Kita-Öffnungszeiten, Vereine, die unter Bürokratie und Gebühren leiden, oder Familien, die das Freizeitbad nicht mehr attraktiv finden.
Das machte seine Rede zugänglich. Benz vermittelte das Bild eines Bürgermeisters, der nicht nur die großen Projekte, sondern auch undichte Hallendächer, Öffnungszeiten und Verwaltungswege ernst nimmt. Besonders konkret wurde er bei seiner Antwort auf die Frage nach Umwelt- und Klimaschutz. Er sprach über größere Baumstandorte, Unterpflanzungen statt gusseiserner Baumscheiben, Entsiegelung, Begrünung in den Ortsteilen und kleine Budgets, mit denen Bürgerinnen und Bürger Verbesserungen in ihrem Umfeld anstoßen können.
Das zeigte kommunalpolitische Praxisnähe. Gleichzeitig versuchte Benz häufig, möglichst viele Interessen gleichzeitig zu bedienen: bessere Bedingungen für Autos, mehr Radverkehr, einen stärkeren ÖPNV, mehr Sicherheit, mehr Aufenthaltsqualität und eine lebendige Innenstadt. Vieles davon gehört tatsächlich zusammen. Aber öffentlicher Raum ist begrenzt. Irgendwann muss entschieden werden, was Vorrang hat.
Auch bei der Sicherheit blieb ein Widerspruch. Benz erkannte richtig, dass belebte Plätze, Gastronomie und soziale Präsenz Sicherheit schaffen. Gleichzeitig setzte er auf mehr Ordnungsdienst und gezielte Videoüberwachung. Damit bediente er sowohl die soziale als auch die kontrollorientierte Erzählung, ohne die Grenze zwischen beiden klar zu bestimmen.
Benz wirkte erfahren, bodenständig und nah an den kommunalen Problemen. Sein Angebot ist eine pragmatische und ausgleichende Stadtführung. Ein grundsätzlicher Kurswechsel war weniger erkennbar.
Ulrich Albicker: der geschlossenste politische Gegenentwurf
Ulrich Albicker brachte als einziger Kandidat ohne kommunale Verwaltungslaufbahn ein deutlich erkennbares Gesamtbild von Stadtentwicklung auf die Bühne. Seine Themen standen nicht einfach nebeneinander. Er verband kurze Wege, Klimaanpassung, bezahlbares Wohnen, sichere Mobilität, Wirtschaft, Kultur, Beteiligung und Finanzen miteinander.
Seine Idee einer 15-Minuten-Stadt bezog ausdrücklich auch die elf Ortsteile ein. Er forderte jährlich 1.000 neue Bäume, eine bessere Nutzung bestehender Gewerbeflächen und die Förderung klimafreundlicher Unternehmen. Städtische Grundstücke sollen nicht einfach zum Höchstpreis verkauft werden. Genossenschaftliches und gemeinwohlorientiertes Wohnen möchte er stärken.
Besonders überzeugend war sein finanzpolitischer Teil. Albicker forderte vollständige Lebenszyklusrechnungen für Großprojekte: nicht nur Baukosten, sondern auch Betrieb, Energie, Personal und Instandhaltung über Jahrzehnte. Er schlug transparente Soll-Ist-Prognosen vor, wollte Förderungen nach ihrer tatsächlichen Wirkung bewerten und einen Teil der Investitionen für konkrete Bürgerprojekte öffnen.
Das war mehr als die übliche Forderung, Bürokratie abzubauen und Fördermittel einzuwerben. Es war der Entwurf einer anderen Haushalts- und Beteiligungskultur.
Albicker ließ außerdem Zeit für Fragen. Auf die Frage nach dem Freizeitbad präsentierte er allerdings keine fertige Lösung. Er wollte zunächst Daten erheben, Betroffene befragen und Erfahrungen anderer Städte auswerten. Das kann man als zögerlich empfinden. Man kann es aber auch seriös nennen: Nicht jede Publikumsfrage braucht innerhalb von 30 Sekunden ein vollmundiges Versprechen.
Seine offene Flanke bleibt trotzdem real. Albicker hat keine Erfahrung in der Führung einer öffentlichen Verwaltung dieser Größe. Er muss deshalb noch genauer erklären, wie er die Verwaltung führen, politische Mehrheiten organisieren und seine anspruchsvollen Ziele in konkrete, überprüfbare Schritte übersetzen will.
Inhaltlich bot er an diesem Abend dennoch den deutlichsten sozial-ökologischen und beteiligungsorientierten Gegenentwurf.
Fritz Düker: viel persönliche Erzählung, wenig belastbare Politik
Fritz Düker sprach ausführlich über seinen beruflichen und familiären Weg, seinen Humor und einen Flug über Offenburg. Das machte ihn als Person greifbar, nahm aber viel Zeit ein, die für ein belastbares kommunalpolitisches Programm fehlte.
Seine politischen Aussagen blieben überwiegend bei Schlagworten: Verwaltung verschlanken, Fördermittel abrufen, Leerstand bekämpfen, „Null Toleranz“ bei Vermüllung, Pflichtaufgaben vor Prestigeprojekten. Dazu kam das wiederkehrende Bild einer Politik, die gegen den Willen der Bevölkerung handle.
Genau hier liegt ein grundlegendes Problem. In einer Stadt gibt es nicht den einen, zweifelsfrei feststehenden Volkswillen. Es gibt unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Rechte. Demokratie bedeutet nicht, den vermeintlichen Mehrheitswillen aus persönlichen Gesprächen abzuleiten. Demokratie bedeutet, Interessen transparent abzuwägen, Minderheiten zu schützen, Fakten zu prüfen und Entscheidungen zu verantworten.
Bei den Publikumsfragen wurde die fehlende Substanz sichtbar. Seine Einschätzung, Landesgartenschau und Klinikum hätten keine Mehrheit, stützte er vor allem auf Gespräche und persönliche Wahrnehmung. Auf die konkrete Frage, was die Stadt für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen tun könne, hatte er keine Antwort und verwies auf Fachleute.
Auch seine eingeschobene Erklärung zu den Antisemitismusvorwürfen wirkte nicht wie eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der eigenen Verantwortung. Sie sollte die Debatte offenbar beenden, ohne die zugrunde liegenden Vorgänge überzeugend aufzuarbeiten.
Der Auftritt räumte die Zweifel an Dükers Eignung für das Amt nicht aus. Er verstärkte sie.
Okan Altun: eine wichtige Stimme, aber noch kein Oberbürgermeisterprofil
Okan Altun hielt die persönlichste Rede des Abends. Der 21-Jährige sprach über das Aufwachsen in einer Drei-Zimmer-Mietwohnung, seine Arbeit im ehemaligen Unverpacktladen und seine Motivation, angesichts sozialer Ungerechtigkeit selbst wirksam zu werden.
Damit brachte er Erfahrungen in die Oberrheinhalle, die bei den berufserfahrenen Kandidaten kaum vorkamen. Er sprach über junge Menschen ohne eigene Räume, fehlende Zuversicht, Barrierefreiheit, bezahlbare Freizeitangebote und Menschen, die trotz ihrer Bedeutung für die Stadt oft nicht gesehen werden.
Altun versuchte nicht, seine fehlende Erfahrung zu verstecken. Er würdigte ausdrücklich die Beschäftigten der Verwaltung und stellte den Oberbürgermeister nicht als allwissenden Einzelkämpfer dar. Diese Ehrlichkeit und Bodenständigkeit verdienen Respekt.
Für das Amt selbst reicht das jedoch noch nicht. Beteiligung über soziale Medien ist kein ausgearbeitetes Jugendkonzept. Auch bei Finanzen, Digitalisierung, Verwaltungsführung und der strategischen Entwicklung der Stadt blieben seine Antworten allgemein. 21 Jahre Lebenserfahrung in Offenburg ersetzen keine Führungserfahrung für eine große Verwaltung.
Seine Kandidatur ist trotzdem wertvoll. Sie zeigt, dass politische Teilhabe nicht erst nach jahrzehntelanger Parteikarriere beginnen muss. Vielleicht erleben wir hier nicht den fertigen Oberbürgermeister, aber den Anfang einer politischen Biografie.
Emanuel Rohr: klare Ansagen und gefährliche Vereinfachungen
Emanuel Rohr präsentierte sich als unabhängiger Projektmanager aus der Mitte der Bürgerschaft. Seine Rede war klar gegliedert und enthielt konkrete Ziele: 3.000 neue Wohnungen, mehr kommunaler Ordnungsdienst, Videoüberwachung an sogenannten Hotspots, kostenlose Anwohnerparkausweise, mehr Parkmöglichkeiten, ein Klimapaket und eine starke lokale Wirtschaft.
Rohr sprach Themen an, die viele Menschen beschäftigen. Doch er verband berechtigte Sorgen immer wieder mit einfachen Antworten, deren Folgen offenblieben. Kostenlose Parkplätze kosten nicht nichts. Sie werden durch die Allgemeinheit finanziert, beanspruchen öffentlichen Raum und setzen verkehrspolitische Anreize. Eine Senkung der Grundsteuer schafft nicht automatisch bezahlbaren Wohnraum. Und 3.000 Wohnungen entstehen nicht allein durch schnellere Genehmigungen und weniger Bürokratie.
Auffällig war außerdem, wie stark Rohr sich von anderen Bewerbern abgrenzte. Er griff Christ und Benz wegen ihrer laufenden Bürgermeisterämter, ihrer Wahlkampfspenden und ihrer Budgets an. Sein eigenes Zukunftsbild trat dadurch teilweise hinter die Rolle des vermeintlich unabhängigen Außenseiters zurück.
Er erklärte zudem, nur an Veranstaltungen teilzunehmen, wenn kein Kandidat bewusst ausgeschlossen werde. Das klingt zunächst nach demokratischer Offenheit. Es übersieht aber, dass Veranstalter selbst entscheiden dürfen, wem sie ein Podium bieten. Demokratie verpflichtet niemanden dazu, jede Haltung durch eine Einladung aufzuwerten.
Rohrs Behauptung einer „ideologiefreien“ Politik überzeugt nicht. Auch kostenlose Parkplätze, mehr Überwachung und Steuersenkungen sind politische und ideologische Entscheidungen. Sie werden nicht neutral, nur weil man sie als praktische Vernunft bezeichnet.
Yasemin Tondo: genau beobachtet, aber noch nicht zu Ende gedacht
Yasemin Tondo stellte den Alltag von Familien, älteren Menschen, Gewerbetreibenden, Landwirten und Anwohnern in den Mittelpunkt. Sie sprach über geschlossene Kitas, fehlende Briefkästen, Baustellen vor Geschäften, Parkplatzsuche und den Umgang mit städtischen Flächen.
Besonders stark war ihr Blick auf die Stadtbäume. Tondo unterschied zwischen einer Neupflanzung und dem Wert eines über Jahrzehnte gewachsenen Baumes. Sie fragte nach Standort, Kronenvolumen, Pflege, Bewässerung und langfristiger Entwicklung. Das war deutlich differenzierter als symbolische Pflanzversprechen, bei denen am Ende allein die Zahl zählt.
Auch ihre Fragen zur Kontrolle städtischer Aufträge waren berechtigt: Wer plant? Wer entscheidet? Welche Qualität wurde vereinbart? Wer kontrolliert, ob die Stadt für ihr Geld tatsächlich die bestellte Leistung erhält? Als Unternehmerin denkt Tondo sichtbar in Abläufen und praktischen Folgen.
Doch nicht alles überzeugte. Die Aussage, eine Mutter mit Erziehungserfahrung könne im Quereinstieg pädagogisch genauso wertvoll sein wie eine ausgebildete Fachkraft, unterschätzt die Bedeutung professioneller pädagogischer Qualifikation. Und viele angekündigte Dialoge, Runde Tische und Prüfungen ergeben noch keine politische Strategie.
Bei Finanzen, Personalführung, rechtlichen Grenzen und der Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat blieb vieles offen. Weil auch Tondo ihre gesamte Zeit für die Rede nutzte, musste sie ihre Positionen nicht in Publikumsfragen verteidigen.
Sie zeigte einen wachen Blick für konkrete Probleme. Noch nicht erkennbar wurde, wie daraus klare Prioritäten und rechtssichere Entscheidungen für eine ganze Stadt werden sollen.
Was bleibt nach diesem Abend?
Das Bewerberfeld lässt sich nicht einfach auf „erfahren“ und „unerfahren“ reduzieren. Es geht vielmehr um drei unterschiedliche politische Angebote.
Julian Christ und Tobias Benz stehen für nachgewiesene Verwaltungserfahrung. Beide könnten eine große Stadtverwaltung vermutlich vom ersten Tag an führen. Bei ihnen lautet die Frage weniger, ob sie das Amt beherrschen, sondern welche Veränderungen sie tatsächlich durchsetzen wollen.
Ulrich Albicker steht für den deutlichsten programmatischen Aufbruch. Er verbindet Klimaanpassung, soziale Stadtentwicklung, Mobilität, Beteiligung und Finanzen zu einem gemeinsamen Entwurf. Bei ihm lautet die offene Frage, ob er ohne Verwaltungslaufbahn die organisatorische und politische Kraft entwickeln kann, diesen Entwurf umzusetzen.
Yasemin Tondo und Okan Altun bereichern die Wahl durch Perspektiven, die sonst leicht übersehen werden. Beide zeigen aber noch erhebliche Lücken bei Führung, Verwaltungskenntnis und Umsetzung. Emanuel Rohr formuliert klarer und verfügt über berufliche Führungserfahrung, bleibt jedoch in zentralen Fragen widersprüchlich und setzt vielfach auf populäre, aber unzureichend durchgerechnete Antworten. Fritz Düker konnte weder fachlich noch mit seinem Demokratieverständnis überzeugen.
Es geht nicht nur darum, wer das Rathaus führen kann
Die einfachste Entscheidung wäre, allein auf Verwaltungserfahrung zu schauen. Dann lägen Christ und Benz vorne. Doch eine Oberbürgermeisterwahl ist keine Einstellung eines Hauptamtsleiters. Ein Oberbürgermeister führt nicht nur eine Verwaltung. Er gibt politische Richtung, setzt Prioritäten, repräsentiert die Stadt und muss Mehrheiten für eine Zukunft gewinnen, die häufig erst gegen bestehende Routinen durchgesetzt werden kann.
Gemessen daran hatte Ulrich Albicker an diesem Abend das stärkste Zukunftsangebot. Seine fehlende Verwaltungserfahrung darf dabei weder verschwiegen noch dramatisiert werden. Sie ist ein Risiko. Aber Verwaltungserfahrung allein garantiert ebenfalls weder Mut noch Beteiligung noch eine sozial gerechte Klimaanpassung.
Die entscheidende Frage für Offenburg lautet deshalb nicht nur: Wem trauen wir die Leitung des Rathauses zu?
Sie lautet auch: Wem trauen wir zu, dieses Rathaus und diese Stadt in eine Richtung zu bewegen, die in zehn Jahren noch trägt?
Am 11. Oktober haben die Offenburgerinnen und Offenburger die Wahl. Dieses Recht ist ein Geschenk. Aber es ist auch eine Verantwortung: genau hinzusehen, hinter wohlklingende Begriffe zu fragen und nicht nur darüber zu entscheiden, wer am souveränsten auf einer Bühne steht – sondern welches Offenburg wir gemeinsam möglich machen wollen.
Foto: Benjamin Hensel
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