Uli Albicker – Eine Kandidatur aus der Stadtgesellschaft heraus

Ulrich Albicker kandidiert als Oberbürgermeister für Offenburg. Mit Ulrich Albicker tritt bei der Oberbürgermeisterwahl in Offenburg ein Kandidat an, der nicht aus dem Rathaus kommt, keine Verwaltungskarriere hinter sich hat und auch nicht auf die gewachsenen Strukturen einer Partei oder eines Amtsinhabers zurückgreifen kann. Das ist kein Nachteil. Es ist der Kern dieser Kandidatur.

Denn Offenburg braucht nicht einfach nur den nächsten Verwalter des Bestehenden. Offenburg braucht jemanden, der zuhört, der unbequeme Fragen zulässt, der Beteiligung ernst nimmt und der bereit ist, die großen Themen dieser Stadt nicht länger kleinzureden: Hitze, Bäume, Verkehr, Wohnen, Armut, Aufenthaltsqualität, demokratische Mitsprache und die Frage, wem diese Stadt eigentlich gehört.

Ulis Kandidatur steht für einen anderen Blick auf Offenburg. Nicht von oben nach unten. Nicht aus der Perspektive der Verwaltungsvorlage. Sondern aus der Perspektive der Menschen, die hier leben, arbeiten, zu Fuß unterwegs sind, Kinder großziehen, älter werden, sich engagieren, Miete zahlen, Lärm ertragen, Hitze spüren oder sich fragen, warum politische Entscheidungen so oft an ihrem Alltag vorbeigehen.

Kein Apparat. Aber Haltung.

Die beiden Bürgermeister im Wahlkampf bringen etwas mit, das Uli nicht hat: eingespielte Strukturen, Verwaltungserfahrung, Netzwerke, Sichtbarkeit, Personal, Zeit und vermutlich auch deutlich mehr finanzielle Möglichkeiten.

Das muss man nicht kleinreden. Das ist ein realer Unterschied.

Aber Wahlkampf ist nicht nur eine Frage von Plakaten, Terminen und professionellen Abläufen. Wahlkampf ist auch eine Frage von Haltung, Inhalt, Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

Wir können keine Hochglanzkampagne aus dem Rathaus ersetzen. Wir können auch nicht so tun, als hätten wir dieselben Ressourcen wie Kandidaten, die seit Jahren in kommunalen Machtstrukturen unterwegs sind. Was wir aber haben, ist etwas anderes: Elan, Erfahrung aus der Stadtgesellschaft, konkrete Themen, echte Fragen und die Hoffnung, dass viele Bürger:innen in Offenburg Lust bekommen, diesen Wahlkampf mitzutragen.

Nicht als Zuschauer:innen. Sondern als Menschen, die sagen: Diese Stadt gehört auch uns.

Worum es in diesem Wahlkampf geht

Diese Kandidatur ist kein Selbstzweck. Sie ist eine Einladung, über Offenburg grundsätzlich zu sprechen.

  • Wie schaffen wir eine Stadt, die auch in heißen Sommern lebenswert bleibt?
  • Wie schützen und vermehren wir Bäume, statt ihren Verlust nur zu verwalten?
  • Wie schaffen wir sichere Wege für Kinder, ältere Menschen, Fußgänger:innen und Radfahrer:innen?
  • Wie wird aus Beteiligung mehr als ein freundlicher Termin mit Klebepunkten?
  • Wie verhindern wir, dass große Projekte alles überstrahlen, während die alltäglichen Probleme vieler Menschen liegen bleiben?
  • Wie schaffen wir bezahlbares Wohnen, soziale Sicherheit und eine Stadtpolitik, die nicht nur für jene funktioniert, die sich ohnehin Gehör verschaffen können?
  • Und wie kommen wir weg von einer Politik, die Kritik als Störung empfindet, hin zu einer Stadt, die Widerspruch als demokratische Kraft versteht?

Was wir hier dokumentieren

Auf dieser Seite begleiten wir Ulis Kandidatur zur Oberbürgermeisterwahl in Offenburg.

Wir sammeln hier Termine, Gespräche, Positionen, Fragen, Texte, Interviews, Pressebeiträge und Hinweise auf Aktionen im Wahlkampf. Diese Seite soll wachsen. Sie soll sichtbar machen, was passiert, wo Uli unterwegs ist, welche Themen aufkommen und wie sich die Debatte entwickelt.

Dabei geht es nicht darum, jede Bewegung im Wahlkampf künstlich aufzublasen. Es geht darum, nachvollziehbar zu machen, wofür diese Kandidatur steht und warum sie für Offenburg wichtig ist.

Wir werden hier auch dort genauer hinschauen, wo andere Kandidaten schöne Worte finden, aber konkrete Antworten offenlassen. Gerade bei den Themen Klima, Stadtgrün, Flächenverbrauch, Verkehr, Wohnen, Armut und Bürgerbeteiligung reicht es nicht, freundlich klingende Überschriften zu formulieren. Offenburg braucht belastbare Antworten.

Mitmachen statt zuschauen

Diese Kandidatur kann nur dann stark werden, wenn Menschen sie mittragen.

Wer möchte, kann helfen: durch Gespräche, durch Hinweise, durch das Teilen von Beiträgen, durch Fragen an die Kandidaten, durch eigene Texte, durch Fotos, durch Veranstaltungen, durch Haustürgespräche, durch Unterstützung im Hintergrund oder einfach dadurch, im eigenen Umfeld über diese Wahl zu sprechen.

Wir müssen nicht mehr Geld haben als andere. Wir müssen nicht lauter sein als andere. Aber wir können genauer sein. Ehrlicher. Näher an den Menschen. Und hartnäckiger bei den Themen, die für Offenburg wirklich zählen.

Ulis Kandidatur ist damit auch ein Test: Gelingt es, aus der Stadtgesellschaft heraus einen Wahlkampf zu führen, der nicht zuerst auf Macht, Routine und Apparate setzt, sondern auf Inhalte, Vertrauen und Beteiligung?

Wir glauben: Ja. Aber nur, wenn viele mithelfen.

Unsere Haltung

Wir unterstützen Ulrich Albicker, weil wir in seiner Kandidatur die Chance sehen, Offenburg anders zu denken: sozialer, grüner, demokratischer, mutiger und näher an den Menschen.

Das heißt nicht, dass alle Antworten schon fertig auf dem Tisch liegen. Es heißt aber, dass die richtigen Fragen gestellt werden. Und dass diese Fragen nicht wieder verschwinden sollen, sobald der Wahlkampf vorbei ist.

Offenburg steht vor großen Entscheidungen. Diese Stadt kann weiter versuchen, die Probleme zu verwalten. Oder sie kann anfangen, sich ehrlich zu verändern.

Diese Kandidatur ist eine Einladung zur Veränderung.

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