Ein Mann, der einen kleinen braunen Hund und eine orangefarbene Tasche in den Händen hält, steht an einem sonnigen Tag auf einem Kopfsteinpflasterweg, im Hintergrund sind große Metallskulpturen und weiße, zeltartige Konstruktionen zu sehen.

Uli hört zu: Eine saubere Stadt – und Platz für Mensch und Hund

Eine lebenswerte Stadt erkennt man auch an den kleinen Dingen: daran, ob Straßen und Plätze sauber sind – und ob im öffentlichen Raum Platz für unterschiedliche Bedürfnisse bleibt.

Sauberkeit ist zunächst eine ziemlich alltägliche Sache. Volle Mülleimer, herumliegende Verpackungen oder Hundekot fallen aber schnell auf und prägen, wie wir unsere Stadt wahrnehmen. Gleichzeitig gehören Hunde für viele Menschen selbstverständlich zum Alltag. Eine hundefreundliche Stadt braucht deshalb nicht nur Regeln, sondern auch Orte, an denen Hunde und ihre Menschen willkommen sind.

Svetlana Sveta wünscht sich ein saubereres Offenburg. Sie beobachtet volle Mülleimer und achtlos weggeworfenen Müll, kritisiert aber auch Hinterlassenschaften von Hunden. Gleichzeitig wünscht sie sich mehr geeignete Flächen, auf denen Menschen mit ihren Hunden entspannt unterwegs sein und sich aufhalten können.

Uli antwortet

Liebe Svetlana,

bei diesem Wunsch muss ich nicht lange überlegen – schließlich bin ich mit Anton selbst regelmäßig in Offenburg unterwegs.

Und dabei merkt man schnell, wie wichtig ganz praktische Dinge sind: genügend Mülleimer, Möglichkeiten zur Entsorgung von Hundekot und natürlich Orte, an denen man mit einem Hund gut unterwegs sein kann.

Für mich gehören dabei aber zwei Seiten zusammen: Eine hundefreundliche Stadt braucht gute Angebote – und verantwortungsvolle Hundehalterinnen und Hundehalter. Wer mit seinem Hund unterwegs ist, muss selbstverständlich dessen Hinterlassenschaften beseitigen. Umgekehrt sollte die Stadt dafür sorgen, dass Beutel und Mülleimer dort vorhanden sind, wo sie tatsächlich gebraucht werden.

Das Thema Sauberkeit geht aber weit darüber hinaus. Wenn Mülleimer regelmäßig überquellen oder Verpackungen und anderer Abfall auf Straßen und Plätzen liegen bleiben, müssen wir uns anschauen, ob Standorte, Leerungsintervalle und Reinigung noch zum tatsächlichen Bedarf passen. Gerade an stark frequentierten Orten muss eine Stadt auch schnell reagieren können.

Und ich finde deinen zweiten Punkt spannend: Warum schauen wir nicht einmal genauer darauf, wo in Offenburg geeignete Flächen für Hunde fehlen? Nicht jeder Park kann oder sollte zur Hundewiese werden. Aber gut ausgewählte Freilauf- und Begegnungsflächen können Konflikte sogar reduzieren, weil klarer wird, wo Hunde Raum bekommen und wo andere Nutzungen Vorrang haben.

Das ist letztlich eine Frage des gegenseitigen Respekts. Öffentlicher Raum gehört uns allen – Menschen mit und ohne Hund, Kindern, älteren Menschen, Radfahrenden, Fußgängerinnen und Fußgängern.

Mein Ziel ist ein Offenburg, in dem wir sorgsam mit unserem gemeinsamen öffentlichen Raum umgehen. Eine saubere Stadt, genügend Möglichkeiten zur Entsorgung von Müll und Hundekot und zugleich gute Orte für Menschen mit ihren Hunden. Denn Rücksicht funktioniert am besten, wenn eine Stadt nicht nur Regeln aufstellt, sondern auch die passenden Voraussetzungen schafft.

Bildquellen

  • ChatGPT Image 10. Nov. 2025, 13_55_44: © https://kfutd.de | All Rights Reserved
  • eule logo kfutd spenden: © https://kfutd.de | CC BY-NC 4.0 International
Facebook
LinkedIn
Threads
WhatsApp

Schreibe einen Kommentar


Der Zeitraum für die reCAPTCHA-Überprüfung ist abgelaufen. Bitte laden Sie die Seite neu.