Offenburg braucht ein Zukunftsbild, das Mut macht und Orientierung gibt. Für uns ist Ulrich Albicker der einzige Kandidat, der ein solches Bild unserer Stadt überzeugend und zusammenhängend zeichnet. Seine Rede bei der offiziellen Kandidatenvorstellung zeigt, was wir damit meinen: Er beschreibt, wie wir in Offenburg künftig leben könnten – und welche Entscheidungen wir dafür heute treffen müssen.
Man kann sich dieses Offenburg vorstellen: Kinder kommen selbstständig und sicher zur Schule. Bäume spenden Schatten, Plätze laden auch im Sommer zum Verweilen ein. Menschen mit unterschiedlichen Einkommen können in der Stadt wohnen. In den Ortsteilen sind die Dinge des täglichen Lebens gut erreichbar. Unternehmen finden gute Bedingungen, Kultur hat Raum, und Menschen können ihre Stadt mitgestalten.
Uli verbindet diese Vorstellungen zu einem Ganzen. Eine Stadt der kurzen Wege erleichtert den Alltag und schafft Selbstständigkeit. Mehr Grün schützt unsere Gesundheit und macht den öffentlichen Raum lebenswerter. Bezahlbares Wohnen hält die Stadtgesellschaft zusammen. Und eine hohe Lebensqualität hilft auch den Unternehmen, Menschen für Offenburg zu gewinnen. In diesen Zusammenhängen zu denken, ist aus unserer Sicht eine entscheidende Fähigkeit für einen künftigen Oberbürgermeister.
Dabei bleibt er konkret: mindestens 1.000 neue Bäume pro Jahr bis 2030, sichere Schulwege, gemeinwohlorientiertes Wohnen und Bürgerbeteiligung, bevor Entscheidungen praktisch gefallen sind. Seine „10-10-10-Methode“ fragt danach, was Entscheidungen in zehn Wochen, zehn Monaten und zehn Jahren bewirken. Das schafft einen Maßstab, der über den nächsten Wahltermin hinausreicht.
Auch die Frage nach dem Geld gehört für ihn zu diesem Zukunftsbild. Uli will Investitionen nach ihrem langfristigen Nutzen beurteilen, Folgekosten offenlegen und Prioritäten nachvollziehbar machen. „Mehr Wirkung für jeden Euro“ heißt in seiner Rede auch: Förderung danach zu bewerten, ob sie Kinder erreicht, Inklusion ermöglicht und das Ehrenamt stärkt. So verbindet er wirtschaftliches Denken mit gesellschaftlicher Verantwortung.
Für uns als KfUTD liegt darin ein wesentlicher Grund, seine Kandidatur zu unterstützen. Wir setzen uns seit Jahren für eine Stadt ein, die den Menschen mehr Raum, mehr Selbstbestimmung und mehr Möglichkeiten zur Mitgestaltung gibt. In Ulis Rede erkennen wir vieles von dem wieder, was uns antreibt – verbunden mit dem Anspruch, daraus eine gemeinsame Richtung für Offenburg zu entwickeln.
Dieses Zukunftsbild verdient Aufmerksamkeit. Deshalb veröffentlichen wir hier seine Rede: als Einladung, sich mit einem Offenburg zu beschäftigen, das wir gemeinsam möglich machen können.
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