Eine Hochschulstadt muss dafür sorgen, dass Studierende ihren Campus schnell, zuverlässig und ohne eigenes Auto erreichen können. Eine gute Verbindung zwischen Bahnhof und Hochschule ist deshalb keine Nebensache, sondern gehört zu einer modernen und klimafreundlichen Stadt.
Katarina Gyas aus Appenweier und Lina Deisz aus Straßburg studieren an der Hochschule Offenburg und pendeln mit dem Zug. Vom Bahnhof müssen sie jedoch noch rund 30 Minuten zu Fuß bis zur Hochschule laufen. Die vorhandenen Busverbindungen fahren aus ihrer Sicht zu unregelmäßig oder passen zeitlich nicht zu den Zugankünften. Sie wünschen sich deshalb eine direkte und häufigere Verbindung zwischen Bahnhof und Hochschule – gerade bei Hitze, Regen und im Winter.
Uli antwortet
Der Wunsch von Katarina und Lina ist absolut nachvollziehbar. Offenburg wirbt mit seiner Hochschule und den vielen jungen Menschen, die hier studieren. Dann müssen wir ihnen aber auch eine verlässliche Verbindung zwischen Bahnhof und Campus anbieten.
Dabei reicht es nicht, wenn theoretisch irgendwo ein Bus fährt. Die Verbindung muss direkt, regelmäßig und auf die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Züge abgestimmt sein. Gemeinsam mit der Hochschule, den Studierenden und den Verkehrsunternehmen möchte ich deshalb prüfen, wie bestehende Linien verbessert oder durch eine direkte Verbindung ergänzt werden können. Denkbar wäre zunächst auch ein Modellversuch während des Semesters.
Eine gute Busverbindung hilft nicht nur den Studierenden. Sie entlastet die Straßen, macht die Hochschule besser erreichbar und stärkt Offenburg als Bildungsstandort. Wer möchte, dass mehr Menschen auf das Auto verzichten, muss ihnen eine überzeugende Alternative anbieten.
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