Ein frisch abgesägter Baumstumpf in einem Park, hinter dem der umgestürzte Baumstamm und die Äste auf dem Rasen liegen.

Welche Bäume braucht Offenburg? Jetzt bist du gefragt.

Ein Baum auf dem Schulweg. Schatten vor dem Haus. Ein grüner Innenhof, in dem man im Sommer noch sitzen kann. Oft merken wir erst, was ein Baum für unseren Alltag bedeutet, wenn er verschwunden ist.

Wie können wir solche Bäume besser schützen? Was brauchen Menschen, die auf ihrem Grundstück Bäume erhalten? Und wie schaffen wir Platz für neue Bäume?

Im Stadtlabor Offenburg haben wir dazu sieben Fragen geöffnet. Bis zum 8. November 2026 kannst du deine Erfahrungen, Wünsche und Ideen einbringen. Damit starten wir die gemeinsame Arbeit an einem Vorschlag für eine Baumschutzsatzung für Offenburg.

Jetzt die Fragen im Stadtlabor öffnen und mitdiskutieren

Deine Erfahrung ist ein guter Anfang

Du musst keine Satzung schreiben können und dich auch nicht mit Baumpflege auskennen. Vielleicht kennst du einen Baum, der deinem Viertel besonders viel bedeutet. Vielleicht hast du eine Fällung erlebt, deren Gründe für dich unklar geblieben sind. Oder du kümmerst dich selbst um Bäume und weißt, wie aufwendig ihr Erhalt sein kann.

Genau solche Erfahrungen brauchen wir. Auch Schwierigkeiten, Zweifel und unterschiedliche Interessen gehören in diese Diskussion. Wir wollen gemeinsam herausfinden, welche Regeln wirksam, fair und im Alltag praktikabel wären.

Sieben Fragen für Offenburgs Bäume

  1. Welche Bäume in Offenburg sind dir besonders wichtig – und warum?
  2. Welche Bäume sollte eine Baumschutzsatzung schützen?
  3. Wann sollte eine Fällung erlaubt sein – und welche Alternativen sollten vorher geprüft werden?
  4. Was sollte nach einer erlaubten Fällung passieren?
  5. Welche Unterstützung brauchen Menschen, die Bäume auf ihrem Grundstück erhalten?
  6. Wie können Entscheidungen über Bäume nachvollziehbar werden?
  7. Was ist dir für den Schutz und die Förderung von Bäumen in Offenburg noch wichtig?

Die siebte Frage lässt ausdrücklich Raum für alles, was bisher fehlt. Auch Ideen, die über eine Baumschutzsatzung hinausgehen, sind willkommen: bessere Lebensbedingungen für vorhandene Bäume, neue Pflanzorte oder gemeinsame Aktivitäten im Viertel.

So machst du mit

Öffne die Fragenseite im Stadtlabor und wähle eine Frage aus, zu der du etwas beitragen möchtest. Unter der Frage findest du eine ausführlichere Beschreibung und den Bereich „Offene Antworten“. Zum Kommentieren musst du dich anmelden oder ein Konto registrieren.

Du musst nicht alle sieben Fragen beantworten. Eine konkrete Beobachtung, eine begründete Meinung oder eine Idee zu einer einzigen Frage ist bereits ein wertvoller Beitrag. Beschreibe gerne, was passiert ist, was dir wichtig ist und was aus deiner Sicht besser werden sollte. Bitte verzichte dabei auf persönliche Angaben zu anderen Menschen.

Was aus den Beiträgen entstehen soll

Zunächst sammeln wir bis zum 8. November 2026 Erfahrungen und diskutieren die Grundfragen. Vom 9. bis 29. November folgt eine Phase für konkrete Vorschläge. Auf dieser Grundlage soll ein Satzungsentwurf entstehen, der ab 14. Dezember veröffentlicht und bis zum 10. Januar 2027 abschnittsweise kommentiert werden kann. Die Veröffentlichung des Endergebnisses ist für den 25. Januar 2027 vorgesehen.

Als KfUTD wollen wir den gemeinsam erarbeiteten Vorschlag anschließend der Stadt und dem Gemeinderat zur Beratung vorlegen. Das Stadtlabor ist eine unabhängige Initiative. Es beschließt selbst keine Satzung. Unser Ziel ist ein konkreter, gemeinsam entwickelter Vorschlag, mit dem sich die Stadtpolitik auseinandersetzen kann.

Welcher Baum liegt dir am Herzen? Fang damit an.

Bis zum 8. November mitdiskutieren: Zu den sieben Fragen im Stadtlabor

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