Eine Nahaufnahme eines offenen gelben Müllcontainers, der mit verschiedenem Müll gefüllt ist, darunter Papier, Pappe, Flaschen, Dosen und Lebensmittelverpackungen.Quelle: © https://kfutd.de | CC BY-NC 4.0 International

Uli hört zu: Eine Stadt, auf die wir stolz sein können

Eine lebenswerte Stadt erkennt man nicht nur an großen Bauprojekten oder neuen Ideen. Sie zeigt sich auch im Alltag: Sind die Straßen sauber? Sind Parks gepflegt? Laden öffentliche Plätze zum Verweilen ein? Wer sich in seiner Stadt wohlfühlt, geht achtsamer mit ihr um.

In der aktuellen Serie des Offenburger Tageblatts wünscht sich Herta Monika Patti eine saubere und gepflegte Stadt. Sie spricht über Müll im öffentlichen Raum, die Aufwertung des Gifizparks und des Gifizsees sowie über mehr Sicherheit in der Fußgängerzone.

Uli antwortet

Liebe Herta,

vielen Dank für deinen Wunsch. Ich glaube, viele Offenburgerinnen und Offenburger kennen das Gefühl, wenn herumliegender Müll oder ungepflegte Anlagen den Eindruck einer Stadt verändern.

Sauberkeit ist weit mehr als eine Frage der Stadtreinigung. Sie ist Ausdruck davon, wie wir mit unserem gemeinsamen Lebensraum umgehen. Natürlich muss die Stadt dafür sorgen, dass genügend Mülleimer vorhanden sind, diese regelmäßig geleert werden und öffentliche Anlagen gut gepflegt werden. Gleichzeitig lebt eine saubere Stadt auch davon, dass wir alle Verantwortung übernehmen.

Besonders wichtig ist mir Ihr Hinweis auf den Gifizpark und den Gifizsee. Das sind Orte mit einem großen Potenzial. Sie sind Treffpunkte für Familien, Spaziergänger, Sportler und Erholungssuchende. Solche Grünanlagen verdienen besondere Aufmerksamkeit. Mehr Aufenthaltsqualität – etwa durch attraktive Sitzgelegenheiten, Trinkwasser, Schatten oder auch gestalterische Elemente wie Wasserspiele – kann dazu beitragen, dass diese Orte noch stärker zu einem Aushängeschild unserer Stadt werden.

Auch die Sicherheit in der Fußgängerzone gehört dazu. Öffentliche Räume müssen so gestaltet sein, dass sich alle Menschen sicher bewegen können. Dafür braucht es klare Regeln, gegenseitige Rücksicht und eine Infrastruktur, die Konflikte möglichst vermeidet.

Für mich hängen all diese Themen zusammen: Eine gepflegte Stadt lädt zum Verweilen ein. Menschen identifizieren sich stärker mit ihr und übernehmen eher Verantwortung für ihren öffentlichen Raum.

Mein Ziel ist ein Offenburg, auf das wir gemeinsam stolz sein können. Eine saubere, sichere und gepflegte Stadt mit lebendigen Parks, attraktiven Plätzen und öffentlichen Räumen, die zum Aufenthalt einladen. Denn Lebensqualität entsteht nicht nur durch große Visionen, sondern auch durch die Sorgfalt, mit der wir unsere Stadt jeden Tag gestalten.

„Die Qualität einer Stadt zeigt sich nicht nur dort, wo neue Projekte entstehen. Sie zeigt sich auch darin, wie gut wir das pflegen, was wir bereits haben.“

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