Mehr über den Artikel erfahren Freiheit braucht soziale GerechtigkeitQuelle: Uwe Nestlen | All Rights Reserved

Freiheit braucht soziale Gerechtigkeit

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:5 Min. Lesedauer

Volker Kersting über 1847, Demokratie und die soziale Spaltung Offenburgs. Zwischen bunt umhäkelten Straßenbäumen, spielenden Kindern, Musik, Diskussionen und voll besetzten Bierbänken wurde es am Samstagnachmittag plötzlich stiller auf der Weingartenstraße. Menschen rückten näher zusammen. Manche blieben nur kurz stehen, andere setzten sich auf den Asphalt oder lehnten an den Absperrungen. Während wenige Meter weiter Kuchen verkauft, Fahrräder codiert und…

WeiterlesenFreiheit braucht soziale Gerechtigkeit

Ein Tag, an dem die Straße wieder Stadt war – das Straßen-Baum-Fest 2026

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:2 Min. Lesedauer

Ein Tag, an dem die Straße wieder Stadt war. Gestern gehörte die Weingartenstraße für ein paar Stunden nicht nur dem Verkehr. Sie wurde Bühne, Werkstatt, Spielraum, Gesprächsort, Nachbarschaft und Stadtlabor zugleich. Genau das war die stärkste Wirkung des Straßen-Baum-Fests: Man musste nicht lange erklären, was gemeint ist, wenn wir von einer anderen Verteilung des öffentlichen Raums sprechen. Man konnte es…

WeiterlesenEin Tag, an dem die Straße wieder Stadt war – das Straßen-Baum-Fest 2026

Bahnhofsquartier Offenburg: Beteiligung darf nicht nur Kulisse sein

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Mit dem neuen Bahnhofsquartier entsteht in Offenburg eines der größten Verkehrs- und Stadtentwicklungsprojekte der kommenden Jahre. Neue Unterführungen, neue Verkehrsführungen, neue Wegebeziehungen, neue Aufenthaltsräume – und gleichzeitig die Vorbereitung auf die Landesgartenschau 2032. Die Eingriffe werden dauerhaft prägen, wie Menschen sich durch die Stadt bewegen. Umso wichtiger wäre es, dass Bürgerbeteiligung dabei nicht nur formal stattfindet, sondern tatsächlich Wirkung entfaltet.…

WeiterlesenBahnhofsquartier Offenburg: Beteiligung darf nicht nur Kulisse sein

Hinter verschlossenen Türen? Warum Offenburg mehr Öffentlichkeit braucht

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:2 Min. Lesedauer

Die Diskussion um die Hindenburgstraße zeigt vor allem eines: In Offenburg werden wichtige Fragen zu oft nichtöffentlich verhandelt. Dabei geht es im aktuellen Fall nicht um vertrauliche Vertragsdetails oder personenbezogene Daten, sondern um eine zentrale Frage unserer Stadtgesellschaft: Wie gehen wir mit unserer Geschichte um? Welche Namen tragen unsere Straßen – und was sagen sie über uns aus? Dass ein…

WeiterlesenHinter verschlossenen Türen? Warum Offenburg mehr Öffentlichkeit braucht

Weltoffen auf dem Papier – beliebig in der Praxis

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Wie „Neutralität“ zur Einladung wird. Auf Schloss Ortenberg soll über das lange Mai-Wochenende ein Treffen der Bewegung „Ave Europa“ stattfinden. Der Vorwurf steht im Raum: Verbindungen in neurechte und rechtsextreme Kreise. Was folgt, ist kein klares Signal – sondern ein Rückzug ins Unverbindliche. Man sei „kein politischer Akteur“. Man wolle „Raum für Austausch“ bieten. Man bewerte das nicht. Das klingt…

WeiterlesenWeltoffen auf dem Papier – beliebig in der Praxis

Jugendherberge Ortenberg: Wenn „Neutralität“ zur Ausrede wird

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Die Jugendherberge Ortenberg hält an ihrer Entscheidung fest: Ein europaweites Vernetzungstreffen der Organisation „Ave Europa“ kann wie geplant stattfinden. Trotz zahlreicher Hinweise auf problematische Inhalte. Trotz öffentlicher Kritik. Und trotz der Frage, welche Verantwortung ein solcher Ort eigentlich trägt. Die Begründung des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) ist dabei bemerkenswert klar – und zugleich hochproblematisch: Man sei überparteilich.Eine politische Einordnung sei nicht…

WeiterlesenJugendherberge Ortenberg: Wenn „Neutralität“ zur Ausrede wird

Wenn Bürgerinfo zur „Sondernutzung“ wird

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:2 Min. Lesedauer

Eigentlich ist die Sache simpel: Wir wollten sichtbar sein. Für unser Straßen-Baum-Fest, für Beteiligung im Quartier, für Themen, die die Oststadt betreffen. Also haben wir eine Infowand gebaut. Keine kommerzielle Werbung, kein Produkt, kein Event mit Eintritt. Sondern: Informationen von Bürger:innen für Bürger:innen. Mitten im Alltag. Da, wo die Menschen vorbeikommen. Jetzt muss sie weg. Die offizielle Begründung Die Stadt…

WeiterlesenWenn Bürgerinfo zur „Sondernutzung“ wird

Jugendherberge Ortenberg: Neutralität oder Einladung zur rechten Vernetzung?

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Die Jugendherberge Ortenberg steht unter Druck. Der Grund: Vom 1. bis 3. Mai soll auf Schloss Ortenberg ein europaweites Treffen der Organisation „Ave Europa“ stattfinden – einer Gruppe, die laut verschiedenen zivilgesellschaftlichen Recherchen an einer grundlegenden Umgestaltung Europas arbeitet. Gleichzeitig wurde für diese Veranstaltung ein etablierter, offener Treffpunkt vor Ort verdrängt: der traditionelle Feuerwehr-Hock. Das wirft Fragen auf. Und zwar…

WeiterlesenJugendherberge Ortenberg: Neutralität oder Einladung zur rechten Vernetzung?

Freiheitsstadt Offenburg? Erst mal liefern.

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:4 Min. Lesedauer

Offenburg will sich einen neuen Titel geben. „Freiheitsstadt“ soll künftig auf den Ortsschildern stehen. Vielleicht sogar „Freiheitsstadt 1847“. Der Gemeinderat braucht dafür eine Dreiviertelmehrheit – also breite Zustimmung. Klingt erstmal groß. Klingt nach Geschichte, nach Haltung, nach Selbstbewusstsein. Aber genau hier beginnt das Problem. 1847 war mutig. 2026 ist bequem. Die Stadt beruft sich auf ihre Geschichte. Auf den 12.…

WeiterlesenFreiheitsstadt Offenburg? Erst mal liefern.

Ein Tag, der zeigt, wie Stadt auch sein kann – Programm Straßen-Baum-Fest

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

Am 16. Mai wird die Weingartenstraße mehr als nur eine Straße sein. Sie wird zum Treffpunkt, zum Experimentierraum, zur Bühne für Ideen, Begegnungen und konkrete Veränderung. Mit dem Straßen-Baum-Fest holen wir uns ein Stück Stadt zurück – gemeinsam, kreativ und mit einer klaren Botschaft: Diese Stadt gehört uns allen. Damit ihr euch orientieren könnt und nichts verpasst, haben wir den…

WeiterlesenEin Tag, der zeigt, wie Stadt auch sein kann – Programm Straßen-Baum-Fest

OB-Wahl in Offenburg: Hinterzimmer statt Zukunft

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Während in Offenburg die nächste Oberbürgermeisterwahl vorbereitet wird, passiert das Entscheidende – wie so oft – nicht öffentlich. Hinter verschlossenen Türen führen CDU, SPD und Grüne Gespräche. Es wird sondiert, geprüft, abgewogen. Namen kursieren, werden verworfen, wieder aufgegriffen. Alles klingt nach Bewegung. Und gleichzeitig passiert: nichts. Denn was die Öffentlichkeit zu sehen bekommt, ist vor allem eines: ein Vakuum an…

WeiterlesenOB-Wahl in Offenburg: Hinterzimmer statt Zukunft

Wenn Beteiligung einseitig bleibt, wird sie zur Fassade

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:2 Min. Lesedauer

Für das Straßen-Baum-Fest am 16. Mai in der Weingartenstraße haben wir bewusst ein Format gewählt, das in Offenburg noch immer zu selten ist: ein offener Raum, in dem Stadtentwicklung nicht nur besprochen, sondern gemeinsam erlebt und gestaltet wird. Mit dem Projekt move.more der Hochschule Offenburg, Initiativen wie ADFC, FUSS e.V. und weiteren Akteur:innen entsteht ein Reallabor im Stadtraum. Kein Planspiel,…

WeiterlesenWenn Beteiligung einseitig bleibt, wird sie zur Fassade
Mehr über den Artikel erfahren Uli Albicker über Verantwortung, Konflikte und warum Städte mehr Mut brauchenQuelle: Uwe Nestlen | All Rights Reserved

Uli Albicker über Verantwortung, Konflikte und warum Städte mehr Mut brauchen

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:13 Min. Lesedauer

Manche Lebensläufe lesen sich wie eine Reise durch verschiedene Welten: internationale Wirtschaft, akademische Neugier, gesellschaftliches Engagement. Uli Albicker hat genau einen solchen Weg hinter sich. Geboren in Offenburg, später viele Jahre beruflich in Europa, Asien und den USA unterwegs, Wirtschaftspsychologe, Manager, Lehrbeauftragter – und zugleich jemand, der sich immer wieder die gleiche Frage stellt:Was kann ich konkret zum Gemeinwesen beitragen?…

WeiterlesenUli Albicker über Verantwortung, Konflikte und warum Städte mehr Mut brauchen
Mehr über den Artikel erfahren OB-Wahl 2026 in Offenburg: Termine stehen festQuelle: Uwe Nestlen | All Rights Reserved

OB-Wahl 2026 in Offenburg: Termine stehen fest

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

Der Offenburger Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 16. März 2026 die organisatorischen Weichen für die nächste Oberbürgermeisterwahl gestellt. Die Verwaltung schlägt vor, die Wahl des neuen Stadtoberhaupts am Sonntag, 11. Oktober 2026 durchzuführen. Sollte kein Kandidat oder keine Kandidatin im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichen, ist eine Stichwahl am 25. Oktober 2026 vorgesehen. Die Amtszeit von Oberbürgermeister Marco…

WeiterlesenOB-Wahl 2026 in Offenburg: Termine stehen fest

Nach dem Bürgerentscheid: Alte Reflexe im Gemeinderat

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Nur wenige Tage nach dem Bürgerentscheid zum Offenburger Flugplatz hat der Gemeinderat erneut über Gewerbeflächen diskutiert. Die „Aktuelle Stunde“ wurde von CDU und FDP beantragt. Schon nach wenigen Minuten wurde deutlich: Das Ergebnis der Abstimmung ist politisch zwar akzeptiert – innerlich haben es viele noch nicht verarbeitet. Der Bürgerentscheid hatte mit rund 57 Prozent gegen ein Gewerbegebiet auf dem Flugplatz…

WeiterlesenNach dem Bürgerentscheid: Alte Reflexe im Gemeinderat